Liechtensteiner helfen Blinden und Augenkranken
Liechtensteiner Vaterland (27.07.2011) - Die Liechtensteiner haben ein Herz für Augenkranke und Blinde in Entwicklungsgebieten. Im vergangenen Jahr spendeten sie 427'810 Franken an die CBM, was 8'556 Operationen am grauen Star entspricht.
Zürich/Vaduz. – Die Einwohnerinnen und Einwohner von Liechtenstein vertrauten im letzten Jahr 427'810 Franken der CBM (Christoffel Blindenmission) an. Dieser Betrag kann 8'556 Operationen am grauen Star gleichgesetzt werden, welche augenkranken und erblindeten Menschen in Entwicklungsgebieten die ersehnte Hilfe bringen.
Von den weltweit 39 Millionen Blinden leben rund 90 Prozent in den Entwicklungsgebieten. Von ihnen ist jeder Zweite am grauen Star (Katarakt) erblindet. Die alte, trübe Linse zu entfernen und eine künstliche einzusetzen, kostet umgerechnet nur gerade fünfzig Franken. Durchschnittlich 15 Minuten dauert die Operation, die Betroffene wieder sehen lässt. Eine solche ist aber für die in Armut lebenden Blinden meist unerschwinglich.
Aus Spenden ermöglichte die weltweite CBM letztes Jahr mehr als 900'000 Augenoperationen. Über 10 Millionen Augen hat die CBM während der letzten 40 Jahre wieder sehend gemacht – mehr als die Schweiz Einwohner zählt!
Vom grauen Star zu heilen, ist ein Schwerpunkt von «Vision 2020 – das Recht auf Sehen». Diese weltweite Kampagne zur Verhütung von Blindheit wurde von der CBM initiiert und 1999 von der Weltgesundheitsorganisation WHO gestartet. Das Ziel ist, dass ab dem Jahr 2020 niemand mehr an vermeidbarer Blindheit leiden muss.
- Dateien:
Liechtensteiner_Vaterland_27072011.pdf [262 K]







