Schwyzer helfen Blinden
Bote der Urschweiz (28.07.2011) - Schwyzer haben ein Herz für Augenkranke und Blinde in Entwicklungsländern: Im vergangenen Jahr spendeten sie über 100'000 Franken.

Jeanne Nsimba (58), Marktfrau aus Kinshasa/Demokratische Republik Kongo, war monatelang an der Katarakt (Grauer Star) blind.
Schwyzerinnen und Schwyzer vertrauten im vergangenen Jahr genau 100'941 Franken der CBM Christoffel Blindenmission an. Dieser Betrag kann 2'019 Operationen am Grauen Star gleichgesetzt werden, welche die ersehnte Hilfe zu augenkranken und erblindeten Menschen in Entwicklungsgebieten bringen.
Operation dauert 15 Minuten
Von den weltweit 39 Mio. Blinden leben rund 90 Prozent in den Entwicklungsgebieten. Von ihnen ist jeder Zweite am Grauen Star (Katarakt) erblindet. Die alte, trübe Linse zu entfernen und eine künstliche einzusetzen,
kostet umgerechnet nur gerade 50 Franken. Durchschnittlich 15 Minuten dauert die Operation, die Betroffene wieder sehen lässt. Eine solche ist aber für die in Armut lebenden Blinden meist unerschwinglich. Aus Spenden ermöglichte die weltweite CBM im vergangenen Jahr mehr als 900'000 Augenoperationen. Über 10 Mio. Augen hat die CBM während der vergangenen 40 Jahre wieder sehend gemacht – mehr als die Schweiz Einwohner zählt. Den Grauen Star zu heilen, ist ein Schwerpunkt von «Vision2020 – das Recht auf Sehen». Diese weltweite Kampagne zur Verhütung von Blindheit wurde von der CBM initiiert und 1999 von der Weltgesundheitsorganisation WHO gestartet. Das Ziel ist, dass ab dem Jahr 2020 niemand mehr an vermeidbarer Blindheit leiden muss.
- Dateien:
Bote_der_Urschweiz_28072011.pdf [162 K]






