CBM-Nothilfe in Kenias Presse
Kenia: Die Blätter des Distrikts Meru ‹The County Focus›, ‹The Eye›, ‹Meru Peak Post› berichteten zur CBM-Nothilfe. Sogar die nationale ‹The Daily Nation› vom 8. September 2011 erwähnte: «Die von ... Christoffel Blindenmission gespendete Nothilfe-Nahrung wird (in der Region Meru und Tharaka Nithi) für die nächsten fünf Monate verteilt.»

«The church together with ...CBM has embarked ... to benefit the hungry...»

Johana Mucheke lächelt, während sie ihren blinden Verwandten nach Hause führt. Eben haben sie bei der Katholischen Kirche von Mutuati Nahrungsmittel erhalten. [Übertragen aus englischem Originaltext]
Artikels aus der Septemberausgabe von ‹The County Focus›, Meru, aus dem Englischen übertragen:
Die Katholische Diözese von Meru und CBM beginnen die Hungernden in der Grossregion Meru mit Nahrung zu versorgen
von Naomi Gatwiri
Die Kirche (Katholische Diözese von Meru) mit ihren Partnern Trocaire International und Christoffel Blinden Mission (CBM) haben ein Hungerhilfe-Programm begonnen. Von ihm profitieren Hungernde in Meru Süd, Meru Nord und im Distrikt Buuri für die nächsten fünf Monate.
Das Programm, das sich an die am schlimmsten notleidenden Familien richtet, gibt nicht nur Nahrung ab. Um die Versorgungssicherheit zu erhöhen, fördert es ausserdem die landwirtschaftliche Produktion steigernde Anbaumethoden. Jüngst hat die Kirche an rund 3'000 Haushalte ihrer Diözese mehr als tausend Tonnen Mais und Bohnen verteilt.
Wie Bischof Sulesius Mugambi sagte, hat die Kirche die Inititative ergriffen, weil einige auf Nothilfe angewiesene Gebiete übersehen worden seien: «Die Regierung ist zu einigen betroffenen Gebieten nicht durchgedrungen. Die Kirche hat die Verantwortung übernommen, diese Zonen zu erreichen. Entwickeln wir den Eifer, um Hüter unsererer Brüder und Schwestern zu sein.» (Nach dem biblischen Ausdruck ‹seines Bruders Hüter sein›, d. Red.)
Gemäss Programmkoordinator Joel Kithure wird schlussendlich bei den Hilfsempfangenden der Lebensunterhalt gestärkt. Gesundheitshelfer bildeten die Bauern aus, so im Schützen fruchtbaren Bodens und im Anpflanzen trockenresistenter Arten. Das werde die Nahrungsmittelsicherheit voraussichtlich verbessern. Ferner betonte Joel Kithure, die Knappheit an Nahrung übersteige die bislang vorhandene Hilfe bei weitem.
Jede der Empfangenden trug 41 kg Mais nach Hause, 6 kg Bohnen, 2½ Liter Speiseöl und Salz. Diese Ration reiche ihrer Familie weit, meinte die dreissigjährige, sechsfache Mutter und Witwe Jeberin Karuingi: «Nun weiss ich, dass meine Kinder zu essen haben, und kann endlich ruhig schlafen.» Drei Jahre sei es her, fügte sie an, als sie das letzte Mal auf ihrem Stück Land etwas habe ernten können.
Der Leiter der Sozialarbeit der Diözese Joseph M'Bruaki sagte, die Nothilfe würde die nächsten fünf Monate weitergeführt und warb um zusätzliche Gönner, damit alle Notleidenden in den Gebieten von Meru und Tharaka/Nithi versorgt werden können.


