Erdbeben Sumatra: CBM hilft Verletzten
Zwei chirurgische Teams kümmern sich um rund 2'000 Verletzte. Die CBM Schweiz unterstützt die Einsätze.

Verletzt überlebt haben nur Wenige. Für sie und die zumeist unverletzten Opfer ist Überlebenshilfe und Krankheitsprävention entscheidend.
CBM-Partner Yakkum hat drei Teams in den am schlimmsten betroffenen Distrikt Padangs gesandt, nach Pariaman. Insgesamt im Einsatz sind drei Ärzte, drei Krankenschwestern, ein Physiotherapeut, ein Spezialist für psychosoziale Unterstützung und zwei Logistiker. Ausgerüstet mit zwei Generatoren, Treibstoff und Behandlungsmaterial bringen sie 2'000 Verletzten medizinische Hilfe.
Weil das einzige chirurgisch vollständig ausgerüstete Spital eingestürzt ist sowie Strassen beschädigt: Ungezählte Verletzte sind unversorgt. Erdbebenopfer leiden an Schnitten, Schürfungen und Brüchen, aber auch an Mehrfachbrüchen und an inneren Verletzungen.
Das mobile Team des CBM-Partners hat in zweieinhalb Tagen rund 700 PatientInnen behandelt, die meisten mit psychosomatischen Leiden sowie mit Entzündungen der Atmungswege aufgrund des Schlafens im Freien (Stand 4. Oktober).
Durch das Erdbeben der Stärke 7,6 vom Mittwoch 30. September sind rund zweitausend Menschen umgekommen. Gemäss Katastrophenschutz sind 84'000 Häuser sowie 285 Schulen und 200 öffentliche Gebäude zerstört (NZZ vom 5. Oktober). Mehr als eine halbe Million Menschen sind betroffen.


