«Meine Spende kommt richtig an»

Montag 14. Dezember 2009 16:35Alter: 267 days

VOLKETSWILER - Das Volketswiler Ehepaar Lang überzeugte sich vor Ort, ob ihre Spenden auch am richtigen Ort ankommen. Ihre Reise führte sie im Oktober nach Uganda.

Rosmarie und Ruedi Lang am Viktoriasee.

«Nun weiss ich, dass meine Spende ankommt und das Leben von Menschen mit Behinderung verbessert», stellt der Volketswiler Ruedi Lang fest. Mit seiner Frau Rosmarie reiste er mit der CBM, Christoffel Blindenmission, diesen Oktober nach Uganda. Dort besuchten sie mit acht weiteren Interessierten sechs Projekte der CBM.


Seit mehreren Jahren engagiert sich das Ehepaar Lang für die CBM. Als langjährige Spitex-Frau und Hebamme interessierte sich Rosmarie Lang ganz speziell, wie die Arbeit in Uganda organisiert ist und wie die Spenden vor Ort für die Ärmsten der Armen eingesetzt werden.

Bei den Familien zu Hause

Tief beeindruckt hat sie der Besuch bei einem Selbsthilfetreffen von Familien in der Nähe von Mbarara im Südwesten von Uganda. Von der CBM-unterstützten OURS-Rehabilitationsstation initiiert, haben sich vier Familien mit behinderten Kindern zusammengeschlossen. Die Kinder werden von Gesundheitshelfern in den Dörfern aufgesucht und in den Familien individuell therapeutisch betreut. Bei jedem Besuch kontrollieren die Gesundheitshelfer die Fortschritte der Kinder, zeigen den Eltern neue Übungen zur Weiterentwicklung ihres Kindes, beantworten Fragen zum Gesundheitszustand oder geben Ernährungstipps.
Für Operationen werden die Kinder in die orthopädische Klinik in Kampala, der
Hauptstadt Ugandas, überwiesen.


Zwei Wochen lang reiste das Ehepaar Lang durch den Süden von Uganda und besuchte sechs von der CBM unterstützte Projekte mit Schwerpunkt Augenmedizin und orthopädische Hilfe. Zudem lernten Rosmarie und Ruedi Lang in den Nationalparks auch die landschaftliche Vielfalt und die Tierwelt Ugandas
kennen.


Die Abwechslung von Projektbesuchen und Safari hat den beiden gut gefallen. Sie begegneten vielen behinderten Kindern und erfuhren mehr über deren manchmal sehr hartes Schicksal. Dazwischen fanden sie in Ugandas herrlicher Natur Zeit, um ihre Eindrücke und Gedanken zu ordnen.


Dateien:
Volketswiler_27112009.pdf [106 K]
Statement
Jeanette Macchi, Moderatorin «Fenster zum Sonntag» bei SF2.

Jeanette Macchi, Moderatorin «Fenster zum Sonntag»

«Mit nur 50 Franken bereits kann ich einem Menschen das Augenlicht zurückgeben. Das ist für mich eine sinnvolle Investition und christliche Nächstenliebe.»

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