CBM befürchtet das Schlimmste

Enorme Zerstörung nach dem Erdbeben.
Enorme Zerstörung nach dem Erdbeben.

Dienstag, 12. Januar 2010, um 16.53 Uhr Ortszeit erbebt in Haiti die Region um Port-au-Prince. Das Erdbeben der Stärke 7.0 verwüstet die Hauptstadt und trifft das ärmste Land der westlichen Hemisphäre unerwartet und hart. Auch viele wichtige Gebäude - darunter Spitäler und Schulen - sind eingestürzt oder schwer beschädigt. Es wird von Tausenden von Toten gesprochen.

 

Die CBM befürchtet das Schlimmste für die fünf von ihr unterstützen Projekte in Port-au-Prince. «Wir machen uns grosse Sorgen, um die Mitarbeitenden vor Ort und deren Schützlinge», sagt Geschäftsleiter Hansjörg Baltensperger bewegt.

 

Die CBM Schweiz leistet für die Erdbebenopfer eine Soforthilfe von 30'000 Franken.

 

Die CBM-Partner vor Ort verschaffen sich fieberhaft einen Überblick über die Katastrophe, um den Menschen mit Behinderung und deren Familien beizustehen. Die CBM ermöglicht die unbürokratischen Nothilfe für behinderte Menschen, die nach Katastrophen besonders hilflos sind. Es bleibt aber nicht bei Sofortmassnahmen. In der Folge werden betroffene Gebäude wieder aufgebaut und Programme zur Trauma-Bewältigung umgesetzt.

 

Die CBM unterstützt seit mehr als 30 Jahren Projekte in Haiti. Sie fördert ein Augenspital, je eine Abteilung für Augenarbeit und Hörgeschädigte am Universitätsspital, ein Zentrum der Früherkennung und Intervention für geistig behinderte Kinder, mehrere Werkstätten sowie gemeindenahe Rehabilitationsprogramme in Elendsvierteln der Hauptstadt. Insgesamt sind 57 einheimische Mitarbeiter in den CBM-geförderten Projekten tätig. Sie betreuen fast 2'000 Menschen mit Behinderungen und pro Jahr rund 140'000 Patienten in Krankenhäusern.

 

Das CBM-geförderte Grace Children Hospital hat dem Beben standgehalten. Es umfasst u.a. eine im 2007 neu errichtete Augenklinik. Von den anderen vier Projekten fehlen drei Tage nach dem Beben nach wie vor Informationen.

 

Viele Verletzte nach dem Erdbeben.

Haiti braucht Ihre Unterstützung!

Helfen Sie noch heute den Erdbebenopfern mit einer Spende für Nothilfe 

 

Statement
Silvia Harnisch, Pianistin

Silvia Harnisch, Pianistin

«Mir ist bei der CBM wichtig, dass sie sich für die Ärmsten in der ganzen Welt einsetzt.»

Unsere Hilfsprojekte

CBM Christoffel Blindenmission, Seestrasse 160, Postfach, 8027 Zürich, Telefon 044 275 21 71, info@cbmswiss.ch  Spendenkonto PC 80-303030-1