Langfristige CBM-Hilfe in Haiti

Die CBM und ihre lokalen Partner im Erdbebengebiet Haitis beginnen mit der langfristig angelegten Hilfe für Menschen mit Behinderung. Tageszentren für behinderte Kinder entstehen sowie die Nachversorgung für verletzte und körperbehinderte Menschen.

 

Behinderter Junge in mitten der aufgeregten Menschenmasse nach em Erdbeben.
Behinderter Junge in mitten der aufgeregten Menschenmasse nach em Erdbeben.

Menschen mit Behinderung gehören zu den Verwundbarsten, insbesondere die Kinder unter ihnen. Zudem werden viele Verletzte eine bleibende Behinderung davontragen aufgrund von Amputationen, schlechter hygienischer und medizinischer Situation und dem Fehlen von Nachbetreuungsmöglichkeiten. Die seelischen Wunden und Traumata lassen sich nur erahnen. Schätzungen gehen von mehreren zehntausend zusätzlich behinderten Menschen aus.

 

Kleiner Junge in den Trümmern einer Wohnsiedlung.
Kleiner Junge in den Trümmern einer Wohnsiedlung.

Die CBM errichtet daher mit ihrem Partner CES (Centre d’Education Speciale – Zentrum für Sonderpädagogik) in verschiedenen Stadtteilen von Port-au-Prince Tageszentren für Kinder mit Behinderung und Verletzungen. Diese Zentren bieten vor allem jenen Kindern einen sicheren Hafen, die auf sich allein gestellt sind. Mitarbeitende des CES, das beim Beben stark beschädigt worden ist, ermöglichen den Kindern durch Spiele und pädagogische Aktivitäten wieder einen geregelten, sicheren Alltag.

Schulung für Pflegepersonal und Angehörige

Einen weiteren Fokus legt die CBM auf die Menschen, die jetzt in den noch funktionierenden Spitälern und von internationalen Notfallteams medizinisch versorgt werden. Die CBM schult in Zusammenarbeit mit anderen Hilfsorganisationen das Pflegepersonal sowie Familienangehörige von Verletzten, dass sie einfache therapeutische Rehabilitationsmassnahmen durchführen können. Dadurch werden Langzeitschäden so gering wie möglich gehalten. Ausserdem entstehen an zehn Stellen in Port-au-Prince kleine, lokale Rehabilitationszentren. Diese behandeln Menschen mit Behinderung und Verletzte und in schweren Fällen werden sie an spezialisierte Einrichtungen weiterverwiesen.

 

All diese Massnahmen sind langfristig konzipiert. Sie haben auch dann noch Bestand, wenn die meisten der internationalen Nothelfer ihre Arbeit beendet haben.

  1. Informationen zum Erdbeben: CBM befürchtet das Schlimmste
  2. Augenzeugenbericht: Augenarzt Dr. Yuri Zelenski erlebte das Beben
  3. Update zur Lage: CBM-Expertenteam in Haiti
  4. 3-Stufen-Nothilfeplan der CBM: Nothilfeplan (pdf)
  5. Informationen aus erster Hand: Interview mit Martin Ruppenthal
Unterstützen Sie die langfristige Hilfe für Haiti.

Unterstützen Sie die Menschen mit Behinderung in Haiti mit langfristiger Hilfe. Jeder Franken wirkt!

Danke!

 

Statement
Silvia Harnisch, Pianistin

Silvia Harnisch, Pianistin

«Mir ist bei der CBM wichtig, dass sie sich für die Ärmsten in der ganzen Welt einsetzt.»

Unsere Hilfsprojekte

CBM Christoffel Blindenmission, Seestrasse 160, Postfach, 8027 Zürich, Telefon 044 275 21 71, info@cbmswiss.ch  Spendenkonto PC 80-303030-1