Die Hilfe ins Dorf bringen

Abestons Eltern sind dankbar für die Unterstützung.
Abestons Eltern sind dankbar für die Unterstützung.

Oft finden die Eltern und das soziale Umfeld von Kindern mit Behinderungen in den Armutsgebieten keinen Rat mehr. Fachkräfte der gemeindenahen Rehabilitation CBR suchen sie auf und bündeln die Hilfsangebote.

 

CBR-Fachkräfte erklären den Familien die jeweiligen Behinderungen. Sie überweisen bei Bedarf an Spezialisten und erarbeiten individuelle Förderpläne, deren Umsetzung sie begleiten und kontrollieren. Der CBR-Dienst, die Community Based Rehabilitation, hat den ganzen Menschen im Blick.

Früh genug finden

Abeston, Sohn indischer Feldarbeiter, konnte mit zweieinhalb weder sitzen noch reden. «Wir hatten die Hoffnung völlig aufgegeben», erinnert sich seine Mutter. «Unser Sohn entwickelte sich kaum. Essen konnte er nur mit Unterstützung.» Zerebrale Bewegungsstörung, diagnostizierte der Kinderarzt des CBR-Dienstes. Ein individueller Förderplan wurde erstellt. Seither führten die Eltern mit Abeston täglich Übungen und Spiele durch. «Wäre Abeston erst Jahre später gefunden worden», so der Kinderarzt, «könnte er sich wegen völlig ersteifter Gelenke nie mehr bewegen.»

Durch Übungen lernt Abeston das Stehen und Gehen.
Durch Übungen lernt Abeston das Stehen und Gehen.

Schritt um Schritt
Sachte werden monatelang Abestons steife Gelenke gelöst und das Sitzen geübt. Als er schliesslich greifen kann, beginnen Kinder mit ihm zu spielen. Abeston spricht allmählich deutlicher. Am vom Vater gefertigten Barren übt er das Stehen und Gehen, was er eineinhalb Jahre später beherrscht.


Endlich ganz dabei!
Nun tritt Abeston, vom CBR-Dienst veranlasst, in den Kindergarten ein. Erstmals hat die Dorfschule ein Kind mit Behinderungen in ihren Reihen. Nach einigen Monaten bilanziert die Kindergärtnerin: «Die Kinder und ich haben viel gelernt. Abeston bei uns zu haben, ist für uns alle normal geworden, und er ist völlig integriert.» Abeston mache grosse Fortschritte: «Hier zu sein ermutigt ihn sehr. Was die anderen Kinder lernen, will auch er. Abeston benötigt lediglich mehr Zeit.»


Lebensunterhalt sichern

Ein Kind mit Behinderung erhöht die Lebenskosten der Familie. Deshalb fördert der CBR-Dienst Selbsthilfe-Initiativen, die das Einkommen stärken. Im Dorf haben zehn Mütter eine Weberwerkstatt aufgebaut. Als Gruppe erhalten sie sogar Zugang zu staatlicher Wirtschaftsförderung. Abestons Eltern sind unendlich froh: «Wir sind so sehr dankbar für all die Unterstützung für unseren Sohn!»

Unsere Bitte: Schenken Sie Bewegungsfreiheit!

Spenden Sie für Menschen mit körperlicher Behinderung. Jeder Franken zählt!

Statement

Dimitri, Clown (1935-2016)

«Die Navajeevana-Schule in Sri Lanka ermöglicht dank der kontinuierlichen Unterstützung durch die CBM unzähligen behinderten Kindern eine Schulbildung und ein menschenwürdiges Leben. Es hat mich beeindruckt zu sehen, wie die Kinder umfassend betreut werden und durch Tanzen und Spielen lernen, mit ihrer Behinderung besser umzugehen.»

Unsere Hilfsprojekte

Adresse

CBM Christoffel Blindenmission

Schützenstrasse 7

8800 Thalwil

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