Lähmung besiegt!

Statt immerzu Huckepack endlich selbstständig gehen können! Alemnesh übte dafür jahrelang.
Jahrelang nicht gehen können...

Infolge einer Vergiftung drohte die die 2½-jährige zu sterben. Doch Alemnesh überlebte. Danach  kämpfte sie weiter, um ihre Beine wieder bewegen zu können. Vier Jahre später hat sie dank CBM-geförderter gemeindenaher Rehabilitation gesiegt.

Mutter Fanose trauerte fassungslos. Eben verstarb jäh ihre zweitälteste Tochter, kurz vor ihrem Eintritt in die Universität. «Drei Tage danach», erinnert sich die Mutter, «geschah der Unfall: Alemnesh trank Petrol. Sogleich borgte ich Geld und brachte sie ins Spital.» Doch die erhoffte Besserung blieb aus. Als der Mutter nach drei Monaten das Geld ausging, wurde Alemnesh entlassen.

 

Einsam, verarmt, verzweifelt

Der Vater wollte für seine kleine Tochter kein Geld ausgeben und verliess die Familie. Auch die Behörde verweigerte jede Unterstützung. Fanose und ihre vier Kinder besassen nichts mehr als eine Hütte und eine Plastikmatte. Derweil ging es Alemnesh zunehmend schlechter. Sie litt an infizierten Wunden, die sich vergrösserten. «Gott», betete die verzweifelte Mutter, «willst du mir auch Alemnesh nehmen? Ich möchte, dass du ihr das Leben schenkst!»

 

 

«Mädchen, das sich weigerte zu sterben,» wurde Alemnesh vom Spitalpersonal anerkennend genannt.
«Mädchen, das sich weigerte zu sterben,» wurde Alemnesh vom Spitalpersonal anerkennend genannt.

Erhört

Eine CBM-geförderte Gesundheitshelferin besucht das Dorf  bei Fiche, 120 Kilometer nördlich von Addis Abeba, und findet die Familie. Kurzerhand nimmt sie Alemnesh mit zur Behörde und zeigt dem Verantwortlichen die Wunden. Der kann kaum hinschauen. Sogleich verordnet er, dass die Behörde eine zweite Behandlung im Spital bezahlt. Dort denkt das Personal, das Kind werde sterben. Doch nach sechs Wochen intensiver Behandlung spricht es erstaunt vom «Mädchen, das sich zu sterben weigerte.» Alemneshs Wunden sind geheilt!

 

Wieder Tritt fassen

Allerdings bleiben Schäden an den Muskeln zurück: Alemnesh kann nicht mehr gehen! Von nun an führen die CBM-Gesundheitshelferinnen mit Alemnesh Bewegungsübungen durch. Sie zeigen der Mutter, wie sie die Muskeln ihres Kindes trainieren kann. Gleichzeitig erhält sie vom CBM-Projekt ein Darlehen.

Nun braut und verkauft sie ein traditionelles Getränk und erwirbt einige Schafe. Bald begleicht sie mit dem Erlös auch die Schulgebühren ihrer drei anderen Kinder.

 

 

Ich komme jetzt alleine vorwärts, freut sich Alemnesh, ihr müsst mir nicht mehr helfen!
Ich komme jetzt alleine vorwärts, freut sich Alemnesh, ihr müsst mir nicht mehr helfen!

Unvergesslicher Durchbruch

Nach 3½ Jahren Therapie erfüllt sich Mutter Fanose Herzenswunsch: «Die Sonne stieg gerade in einen strahlend blauen Himmel und scheuchte die Schatten fort. Alemnesh drehte sich zur Tür und  - vorsichtig – setzte einen Fuss vor den anderen! Ich schrie laut vor Freude und die Nachbarn eilten daher. Als sie Alemnesh gehen sahen, jubelten sie, tanzten und priesen Gott.»

 

Voller Dank

Immer flinker bewegt sich Alemnesh mittels Gehwagen fort. Sie erzielt weitere Fortschritte machen und – besucht nächstens die Schule! Mutter Fanose dankt innig: «Wegen Eurer Hilfe geht es meinem Kind heute gut. Ich bin überglücklich!»

 

 

Unsere Bitte: Schenken Sie Kindern das Gehen!

Ein Monat fördernder Therapie kostet nur 60 Franken, ein Gehwagen 150 Franken.

 

Statement

Dr. Margaret Chan, Generaldirektorin WHO

«Die CBM war an der vordersten Front dabei bei der Gründung der WHO Kampagne ‹VISION 2020›. Sie arbeitet in mehr als 100 Ländern. Ich bewundere die Arbeit der CBM und ihre vielen engagierten Mitarbeitenden, welche letztes Jahr zu über 18 Millionen Menschen praktische Unterstützung gebracht haben. Sie behandelten Sehbehinderte, Hörbehinderte, körperlich- und geistig Behinderte.»

Unsere Hilfsprojekte

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