Die CBM hilft nachhaltig
Lokale Partner
Stets fördert die CBM Entwicklungsprojekte, die von einheimischen Trägern geführt und lokal verankert sind. So arbeitet die CBM Christoffel Blindenmission mit über 600 einheimischen Partnern zusammen: wohltätigen Vereinigungen, Kirchen, christlichen Organisationen sowie staatlichen Institutionen. Seit den 60er Jahren erbringen hauptsächlich einheimische Fachkräfte die CBM-Hilfe vor Ort. Darin liegt ein Schlüssel, um dauerhaft gegen Behinderungen vorzubeugen und Behinderte nachhaltig zu rehabilitieren.
Gemeindenahe Rehabilitation (CBR)
Besonderes Gewicht legt die CBM auf die gemeindenahe Rehabilitation. Behinderte werden in deren familiärem Umfeld betreut und Angehörige, Nachbarn und örtliche Gruppen einbezogen. Dieses Konzept der Community Based Rehabilitation (CBR) bewirkt, dass die Menschen mit Behinderung ein möglichst selbständiges und ein von ihren Mitmenschen geachtetes Leben führen können.
Ausseneinsätze (Outreach)
Um die Menschen in entlegenen Gebieten wie im Süden des Sudans zu erreichen, führen unsere Klinikteams sogenannte Outreaches durch. Diese Ausseneinsätze finden an gut erreichbaren, zentralen Orten statt. Gesundheitshelfer künden diese beispielsweise in lokalen Radiosendungen an. Die Patientinnen und Patienten werden untersucht, behandelt, wenn möglich vor Ort operiert oder an eine passende Klinik überwiesen.
Lokale Fachkräfte
Die CBM bildet einheimische Mitarbeitende aus, berät und begleitet sie mittels Know-how und Erfahrung. Unsere ausgesandten Spezialisten nehmen vorwiegend diese Aufgabe wahr. Die CBM stellt sicher, dass von den Medizinern bis zu den Rehabilitationshelfern alle ihr Handwerk bestens beherrschen. So werden letztere trainiert, bei Kindern Behinderungen früh zu erkennen, sie passend weiterzuweisen und die verordneten Therapien umzusetzen.
CBM-Kodex schützt Kinder
Kinder mit Behinderung sind auch in den Armutsgebieten besonders gefährdet. Die CBM beugt vor gegen jede Form von Kindermissbrauch: sei es Vernachlässigung, sei es körperlicher, psychischer oder sexueller Missbrauch. Dazu hat sie institutionelle Schutzmassnahmen (Guidelines on Child Protection) getroffen und Richtlinien im Umgang mit Kindern erlassen. Diese dienen allen CBM-Mitarbeitenden und -Freiwilligen sowie den Mitarbeitenden unserer Partner als Verhaltenskodex. Sie verpflichten sich, die eigene Rolle und Verantwortung im Umgang mit Kindern und im Vorbeugen gegen Missbrauch wahrzunehmen.


