CBM hilft hungernden Flüchtlingen

Heimat und Gut verloren sie durch den Terror Boko Harams. Nun ist ihr Leben das zweite Mal bedroht: Die Flüchtlinge an der nigerianischen Grenze von Niger leiden schwer unter der Hungerkrise. Die CBM Schweiz hilft dort als einzige Organisation Menschen mit Behinderungen. 

Die Spenderinnen und Spender der CBM Schweiz haben im Mai grosse Solidarität bewiesen. Sie ermöglichen den Flüchtlingen im Südosten Nigers, die Zeit bis zum Ende der Hungerkrise zu meistern. Insbesondere den Menschen mit Behinderungen sowie Müttern und Betagten.

In staubigen Lagern im Südosten Nigers leben Tausende, die aus ihrer Heimat in Nigeria vor dem Terror Boko Harams haben flüchten müssen. Nun sind Gesundheit und Leben dieser Verletzlichsten von der Hungerkrise zusätzlich bedroht.  

Individuell zugeschnittene Hilfe für Familien

Ein körperlich behindertes Mädchen sitzt mit ihrer Mutter auf dem lehmigen Boden eines Flüchtlingslagers. Neben dem Mädchen steht ein Dreirad mit Handkurbel.
Von klein auf ist Souwéba stark gehbeeinträchtigt. Nach vielen Monaten muss sie nun erstmals nicht mehr hungern.

Mehr als 600 Personen und ihre Familien erhalten rettende cash transfers. Dank dieser Geldzahlungen können sie sich genau das kaufen, was sie wirklich und am dringendsten benötigen. Dadurch werden die lokalen Händler berücksichtigt und nicht durch Hilfstransporte ausgebotet. Ein regionaler Markt funktioniert selbst in einer Hungerkrise und auch im Niger, dem ärmsten Land der Welt.

Souwéba ist 15 Jahre alt und muss seit ihrem zweiten Lebensjahr auf Knien und Händen gehen. Mittels Dreirad mit Handkurbel bewegt sie sich draussen. Sie träumt von einer Nähmaschine, Stoff und Faden. Vor der CBM-Hilfe hat ihre Familie wiederholt hungern müssen. «Ich danke der CBM riesig!» bedankt sich Souwéba. «Mit dem erhaltenen Geld haben wir Reis und andere Nahrungsmittel gekauft und auch eine Ziege.»

Ein blinder Mann sitzt mit seiner Familie im Zelt eines Flüchtlingslagers und fertigt Stricke an.
Dank Nothilfegeld der CBM kann Ousmane Oumara neue Stricke anfertigen und seine Familie ausreichend ernähren.

Auch die Familie von Ousmane Oumara freut sich über das Nothilfegeld. Der 60-jährige blinde Mann knüpft und verkauft Stricke: «Mit dem Betrag habe ich neues Arbeitsmaterial gekauft, und für meine Familie und mich Lebensmittel.»

Der 20-jährige Ado und seine Eltern haben den Nothilfebetrag ebenfalls klug investiert: «Nebst Nahrungsmittel haben wir Tiere gekauft, notwendige Alltagsdinge sowie den Schuleintritt für mich bezahlt.» Ado lebt mit einer Gehbehinderung. 

Unter den Flüchtlingen und Binnenvertriebenen weltweit befinden sich rund 3,5 Millionen Menschen mit Behinderungen. Sie sind besonders verletzlich. Liebe Freundinnen und Freunde der CBM Schweiz: Herzlichsten Dank für Ihre Nothilfe-Spenden! 

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