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Ganz Ohr für Menschen mit Behinderungen

Holy Rakotoarisoa hat einst die CBM-geförderte Schule für blinde Kinder absolviert. Seit bald zehn Jahren leitet sie den selbst gegründeten Dienst für Menschen mit Behinderungen MERCI. 

Porträt von Holy Rakotoarisoa
Holy Rakotoarisoa

Mit sieben Jahren praktisch erblindet, besuchte Holy Rakotoarisoa die CBM-geförderte Blindenschule in Antsirabe/Madagaskar. «Die damaligen Lehrkräfte», lobt sie, «haben mich stets ermutigt, meinen Traum zu leben und alles zu seiner Realisierung zu versuchen.» Holy Rakotoarisoa studierte später zunächst in Madagaskar Englisch und danach in Indien Social Entrepreneurship. Als Abschluss ihres zweiten Studiums musste sie eine Projektidee einreichen. Dies war der Beginn der Nichtregierungsorganisation MERCI, die sie 2009 gründete und nach wie vor leitet.

MERCI ist als gemeindenaher Dienst für Menschen mit Behinderungen tätig. Von Anfang an hat die CBM Schweiz Holy Rakotoarisoas Projekt unterstützt. Es ermöglicht Menschen mit Behinderungen, Fertigkeiten zu entwickeln, einen Beruf auszuüben, sich für ihre Rechte einzusetzen und ihr Umfeld mitzugestalten. Holy Rakotoarisoa sensibilisiert sowohl die Familienangehörigen als auch das ganze Umfeld darin, Barrieren abzubauen und Menschen mit Behinderungen teilhaben zu lassen.

So hat durch ihren Dienst Julien Rakotoniaina, der von Geburt an mit zerebraler Bewegungsstörung lebt, mit 36 Jahren endlich eine Geburtsurkunde und eine Identitätskarte bekommen, und damit Zugang zu staatlicher Hilfe. Von MERCI hat er zudem einen Rollstuhl erhalten und Bewegungstraining. Erstmals bewegt er sich nun selbstständig fort, er kann ohne Assistenz essen und Nachbarn besuchen. Julien erlebt nie gekannte Lebensqualität. 

Eine körperlich behinderte junge Frau aus Madagaskar an Krücken steht an einer Hauswand.
Dank MERCI kann Kezia wieder gehen und schon bald die Schulausbildung weiterführen.

Der 15-jährigen Kezia Herivalisoa hat MERCI Operation und Physiotherapie vermittelt sowie die Aufnahme in die Regelschule organisiert. Kezia hatte im vierten Lebensjahr eine Verbrennung erlitten, wodurch sie später das vernarbte Bein immer weniger bewegen konnte. So schaffte sie nach der Unterstufe den Weg zur Schule nicht mehr. Unterdessen ist das Bein operiert und belastbar geworden. Kezia bewegt sie sich geschickt mittels Krücken und kann die Schulausbildung bald wiederaufnehmen.

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