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Ein Mädchen aus Äthiopien sitzt auf dem Schoss ihrer Mutter, die ihren rechten Arm um sie legt. Im Bild steht der Text: Lautlose Tragödie in Afrika.

Mehr als 2 Millionen Menschen drohen zu erblinden

Über 2 Millionen Menschen in Afrikas Trockengebieten leiden am Endstadium der Augenentzündung Trachom. Davon betroffen sind vorwiegend Frauen, die auf dem Land in grosser Armut leben. Doch auch bereits Kleinkinder werden mit dem bakteriellen Erreger infiziert. Die Familien können weder das nötige Medikament noch die rettende Lidoperation bezahlen. 

Mit Ihrer Spende bewahren Sie Menschen vor qualvollem und unheilbarem Erblinden - jeder Franken hilft.

50 Franken kostet die rettende Lidoperation an beiden Augen, die vor Blindheit bewahrt.
75 Franken kostet die Behandlung von 15 Familien mit Antibiotika.
500 Franken kostet der 5-tägige Einsatz eines mobilen Teams.

Sollten mehr Trachom-Spenden eintreffen als benötigt, werden diese für die weitere Augenarbeit der CBM in Afrika eingesetzt.



Ansha Kasim

«Meine Augen jucken und sind rot. Mit der Zeit sind stechende Schmerzen hinzugekommen», schildert Ansha Kasim.

Linderung gibt es nur vorübergehend: «Ich reisse die Wimpern mit der Pinzette heraus, bis keine einzige mehr übrig ist. Das ist sehr schmerzhaft. Sobald ich aber alle entfernt habe, verspüre ich grosse Erleichterung. Bis sie wieder nachwachsen».

Wie Ansha Kasim leiden mehr als zwei Millionen Menschen in Afrikas Trockengebieten am Endstadium der Augenentzündung Trachom. Ständig tränen und brennen die Augen. Die Lider krümmen sich nach innen, die Wimpern werden borstig und kratzen bei jedem Lidschlag über die Hornhaut. Diese vernarbt allmählich und wird undurchsichtig – bis die betroffenen Menschen unheilbar erblindet sind.

Ein Team des CBM-geförderten Trachomprogramms besucht das Dorf in der Region Amhara. So erfährt die Kleinbäuerin Ansha Kasim, dass sich die Infektion durch Fliegen und gemeinsam genutze Handtücher überträgt: «Ich möchte meine drei Kinder nicht gefährden. Und wenn ich erblinde, ist das für unsere ganze Familie schrecklich. Ich könnte nicht mehr arbeiten und mich um meine Kinder kümmern. Anstatt zur Schule zu gehen, müssten sie meine Arbeiten übernehmen. Ich sorge mich sehr.»

Eine Frau aus Äthiopien hält eine Pinzette, die sie konzentriert anschaut.
Das Herausreissen der Wimpern bringt Ansha Kasim Linderung, jedoch nur für kurze Zeit.

Wie Trachom blind macht

Infektion 
Das Auge tränt, um die Bakterien hinauszuschwemmen. Diese verbreiten sich beispielsweise durch Fliegen und gemeinsam genutzte Handtücher weiter. Die Augen infizieren sich laufend neu.

Kratzende Wimpern 
Die entzündeten Lider krümmen sich nach wiederholten Infektionen einwärts. Bei jedem Lidschlag kratzen die Wimpern über die Hornhaut. Sie vernarbt zunehmend. 

Blindheit
Die Narben auf der Hornhaut blockieren die Lichtstrahlen, die betroffenen Menschen erblinden unwiderruflich. 


Wo Menschen in Armut leben, verbreitet sich das Trachom: Gründe dafür sind schlechte Hygienebedingungen und mangelnde Gesundheitsversorgung, fehlendes Wissen sowie verschmutztes Wasser.

Ein Mann untersucht das Auge eines kleinen Mädchens aus Äthiopien, dessen Mutter schaut zu.
Die Fachperson eines mobilen Teams überprüft, ob auch Ansha Kasims Tochter vom Trachom betroffen ist.

CBM-Hilfe

Im Jahr 2018 hat die CBM

  • 6 Millionen Menschen mit antibiotischen Tabletten oder Salbe gegen Trachom behandelt.
  • 25'000 Augenlicht rettende Lidoperationen durchgeführt. 
  • 22 Millionen Menschen in vorbeugender Hygiene geschult.

Mit der SAFE-Strategie heilen und vorbeugen:

Surgery
Lidoperation bewahrt vor dem Erblinden.

Antibiotics
Antibiotika stoppen die Trachom-Infektion.

Facial Cleanliness
Aufklärung über bessere Hygiene, z.B. tägliches Waschen des Gesichts, beugt Neuerkrankungen vor.

Environmental Improvement
Hygienemassnahmen wie saubere Latrinen, vom Wohnbereich entfernte Ställe, Kompost- und Abfallstellen.


Die CBM ist Mitglied der International Coalition for Trachoma Control ICTC. Diese ist ein Zusammenschluss privater Organisationen und Universitäten; sie unterstützt die von der WHO empfohlene SAFE-Strategie zur Trachombekämpfung.

Karte von Afrika, in der folgende Länder markiert sind: Niger, Tschad, Sudan, Elfenbeinküste, Nigeria, Kamerun, Zentralafrikanische Republik, Südsudan, Äthiopien, Uganda, Kenia, Tansania, Sambia, Malawi, Mosambik.
Die vom Trachom am stärksten betroffenen Länder Afrikas.

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Die CBM ist von der WHO Weltgesundheitsorganisation offiziell als Fachorganisation anerkannt.

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50 Franken kostet die rettende Lidoperation an beiden Augen, die vor Blindheit bewahrt.
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Sollten mehr Trachom-Spenden eintreffen als benötigt, werden diese für die weitere Augenarbeit der CBM in Afrika eingesetzt.

 
 

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