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Zukunft schenken

Ein Mädchen aus Kenia, dem vor kurzem der Graue Star entfernt wurde, blickt in die Kamera. Sie hat einen Stift in der Hand und vor ihr liegt ein Papierblock auf dem Tisch.


Bei Kindern mit Grauem Star drängt die Zeit: Ohne frühzeitige Behandlung verliert das Gehirn nach und nach die Fähigkeit, das Sehen zu lernen und das Kind erblindet unwiderruflich. Dank der CBM-geförderten Augenklinik Sabatia konnte die dreijährige Emaculate aus Kenia rechtzeitig operiert werden. 

Ein sehbehindertes kleines Mädchen aus Kenia betrachtet einen Stein von nahem.
Emaculate sah immer weniger.

«Noch nie hatten wir so etwas gesehen», erinnern sich die Eltern Maseline und James Ochieng, die an der kenianischen Seite des Viktoriasees wohnen. Im Auge ihrer dreijährigen Tochter entdeckten sie «einen weissen Fleck». Tage zuvor hatte sich Emaculate weinend und über Augenschmerzen klagend in Mutters Arme geflüchtet.

Ein tränentreibendes Hausmittel, «ins Auge geblasener Kräutersaft», half nichts. Die Eltern waren ratlos. Emaculate sah immer weniger. Sie stiess sich öfters irgendwo, und das Tageslicht blendete sie sehr. Die Kleine verlor alle Lust am Spielen.

Als das betroffene Auge auch noch zu schielen begann, brachte sie der Vater ins Distriktspital. «Grauer Star», stellte der dortige Arzt fest. Er riet dem Vater zur CBM-geförderten Augenklinik Sabatia zu fahren. Doch die Familie lebt von Selbstversorgung und dem spärlichen Verdienst des Vaters als Boda-Boda-Fahrer (Motorrad­taxi). Nur schon die 90-minütige Fahrt zur Klinik übersteigt die finanziellen Mittel der Familie. 

Ein Mädchen aus Kenia sitzt mit ihrem Vater auf einem stehenden Motorrad.
Endlich verspürt Emaculate wieder Lebensfreude!

Hierzulande ist die Operation am Grauen Star ein selbstverständlicher Routineeingriff. In Armutsgebieten jedoch ist eine Augenoperation für die Betroffenen oft unerschwinglich. Wenn sich die Menschen die Fahrt zum Spital nicht leisten können, nützt die beste Klinik nichts. Daher arbeiten CBM-geförderte Kliniken mit mobilen Teams. Diese führen Reihenuntersuchungen in Dörfern durch, um Sehbehinderungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Zudem sind sie vernetzt mit Gesundheitsposten und Spitälern. So meldete das Distriktspital Emaculate an unsere Klinik, und diese sandte Fahrer und Krankenschwester in das entlegene Dorf. Den Eltern wurde versichert, dass Spenderinnen und Spender wie Sie die Behandlungskosten tragen. Ein grosser Stein fiel ihnen vom Herzen: «Wie waren wir erleichtert!»

Überraschend schnell, zwei Tage nach der Implantation der neuen Linse, hat sich Emaculates Sehkraft erholt. Auch das Schielen hat sich stark verbessert. Ebenfalls zurück sind Fröhlichkeit und Unternehmungslust – nun hüpft, springt und spielt Emaculate wieder! 

«Letztes Jahr hat die CBM rund eine halbe Million Augenoperationen ermöglicht, davon 30'000 an Kindern. Zudem sind 2'000 Augenärztinnen und -ärzte sowie 3'500 weitere augenmedizinische Fachpersonen aus- und weitergebildet worden. Dies dank Spenderinnen und Spendern wie Ihnen!»

Mark Schmid, Leiter Internationale Programme CBM Schweiz

Wie Sie helfen können

Allein in Kenia sind mehr als 100'000 Kinder sehbehindert oder erblindet. Helfen Sie uns, vermeidbare Blindheit zu heilen und zu verhüten. Schenken Sie Kindern und Erwachsenen Augenlicht und Zukunft! Durch Ihre Spende ermöglichen Sie unseren Partnerkliniken, Betroffene aufzufinden und zu behandeln. 

Bei einem Kind kostet die Operation am Grauen Star samt Vollnarkose und augenoptischer Nachsorge 180 Franken. Bei Erwachsenen kostet der Eingriff 50 Franken. Jeder Franken zählt!  

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