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Schweres Erdbeben auf Sulawesi – CBM leistet Nothilfe

Am 15. Januar wurde die indonesische Insel Sulawesi von einem Erdbeben erschüttert. 105 Menschen starben, rund 94'500 sind obdachlos. Die CBM leistet Nothilfe auf Sulawesi.

Die internationale CBM-Föderation konzentriert ihre Nothilfe auf die besonders stark betroffene Inselhauptstadt Mamuju und die umliegenden Dörfer. Die Nothilfemassnahmen werden vom lokalen CBM-Partner Yakkum Emergency Unit (YEU) umgesetzt. Medizinische Fachpersonen von YEU sind mit einer mobilen Klinik in den Notunterkünften präsent gewesen, um Erste Hilfe zu leisten, Verletzte zu betreuen und zu rehabilitieren sowie um Personen, falls notwendig, an Kliniken zu verweisen. Mehr als 750 Personen haben Physio- und Ergotherapie erhalten.

Zudem ist das lokale Gesundheitswesen bei den Covid-19-Vorsichtsmassnahmen unterstützt worden. Dazu gehört zum Beispiel die Abgabe von Masken, Händedesinfektionsmittel und weiteren Hygieneartikeln an betroffene Personen, das medizinische Personal und an freiwillige Helferinnen und Helfer, damit sie sich vor einer Ansteckung durch das Coronavirus schützen können. Für Menschen mit Behinderungen und andere gefährdete Personen sind bestehende Notunterkünfte, meistens Zelte, mitsamt der sanitären Anlagen zugänglicher gemacht worden, oder es wurden Zelte und Decken an sie abgegeben.

Bis Ende Juli erhalten 1'800 Haushalte von Menschen mit Behinderungen und anderen gefährdeten Personen so genannte Cash Transfers. Diese Bargeldzahlungen sind ein in der humanitären Hilfe bewährtes Mittel. Mit diesen Geldzahlungen können sich betroffene Familien das besorgen oder ermöglichen, was sie am dringendsten benötigen.

Menschen mit Behinderungen bleiben von der allgemeinen Nothilfe oft ausgeschlossen. Personen mit einer Geh- oder Sehbehinderung etwa können sich in einem unwegsamen Gelände kaum fortbewegen oder zurechtfinden, und für Menschen mit Seh- oder Hörbehinderungen oder mit Lernschwierigkeiten sind Informationen zu Hilfsmassnahmen vielfach nicht zugänglich. Aus diesem Grund wird die Selbstvertretungsorganisation Gema Diffable auch andere Organisationen und die Regierung dabei unterstützen, dass ihre Nothilfemassnahmen Menschen mit Behinderungen und andere gefährdete Menschen gezielt einschliessen.

Eine Frau aus Sulawesi, die links eine Beinprothese hat, sitzt mit Gesichtsmaske auf einem Stuhl vor einem Evakuierungszelt.
Die 23-jährige Novi, sie lebt mit einer körperlichen Behinderung, musste mit ihrer Familie aufgrund des Erdbebens und der Gefahr vor Nachbeben in eine Notunterkunft fliehen.
Eine Frau aus Indonesien in Corona-Schutzbekleidung untersucht in einer mobilen Klinik den Herzschlag eines kleinen Mädchens, das eine Gesichtsmaske trägt.
Das Erdbebengebiet West-Sulawesi weist hohe Corona-Ansteckungsraten auf. Die mobile Klinik des CBM-Partners YEU arbeitet daher unter strengen Schutzmassnahmen.

Grosser Bedarf an Hilfe

Am 15. Januar ereignete sich auf der indonesischen Insel Sulawesi in der Region West-Sulawesi ein Erdbeben der Stärke 6,2. Nach offiziellen Angaben sind 105 Menschen gestorben, über 3'000 verletzt und circa 94'500 Personen obdachlos. 

In den Distrikten Mamuju, Polewali Mandar, Majene und Mamasa gibt es erhebliche Schäden: Gesundheitseinrichtungen, öffentliche Gebäude sowie hunderte von weiteren Häusern wurden beschädigt oder sind ganz eingestürzt. Hinzu kommt, dass die Distrikte Mamuju, Polewali Mandar und Majene von der Regierung als Covid-19-Hochrisikogebiete definiert worden waren. Das erfordert umso mehr eine gute Abstimmung der Nothilfe- und Covid-19-Schutzmassnahmen.

Wie Sie helfen können

Unterstützen Sie Menschen, die vom Erdbeben auf Sulawesi betroffen sind. Mit 80 Franken finanzieren Sie ein Nothilfepaket, das eine Familie für eine Woche mit dem Nötigsten versorgt. Jede Spende zählt. Herzlichen Dank!


Falls für das Nothilfe-Projekt auf Sulawesi mehr Geld eingeht als benötigt, werden wir es für ähnliche Nothilfeprojekte einsetzen.

Das Projekt wird von der Glückskette unterstützt.

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