CBM schenkt Bewegungsfreiheit

Je nach Art ihrer körperlichen Behinderung brauchen Betroffene sehr unterschiedliche Hilfe. Die CBM hilft individuell, umfassend und nachhaltig.

Von der körperlichen Behinderung befreit: Ein kleines Mädchen rennt mit anderen Kindern über eine Wiese.
Früher hatte Benita O-Beine. Gehen konnte sie kaum und nur unter starken Schmerzen. Nach der Operation im CBM-geförderten CoRSU-Spital in Uganda rennt sie nun fast so schnell wie ihre grösseren Freundinnen und Freunde!

An einer physischen Behinderung leiden global um die 250 Millionen Menschen. Darunter befinden sich zwei Millionen Kinder. Die Bandbreite körperlicher Beeinträchtigungen ist gross: Geburtsgebrechen wie ein Klumpfuss, zerebrale Lähmung, Schäden durch zu spät erkannte und behandelte Infektionen wie die Kinderlähmung, kontrahierte Gelenke aufgrund mangelhaft behandelter Brüche, und vieles mehr.

Menschen mit einer körperlichen Behinderung sind sehr unterschiedlich beeinträchtigt. Je nach Art und Grad ihrer Behinderung sind sie auf andere Unterstützung angewiesen - das kann ein Rollstuhl, eine Operation oder eine Physiotherapie sein. Für Betroffene in Entwicklungsgebieten sind solche Hilfsmittel oder Behandlungen jedoch häufig nicht erschwinglich. Die unzureichende Gesundheitsversorgung in jenen Gebieten führt zudem dazu, dass viele betroffene Personen gar nicht, zu spät oder ungenügend behandelt werden können.

Körperliche Behinderung: Ganzheitlich und nachhaltig helfen

Sieben von den 65 CBM-Projekten sind orthopädische Projekte. Wir unterstützen Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen wie folgt:

  • Untersuchungen
  • Behandlungen (wie etwa die Klumpfussbehandlung nach der Ponseti-Methode)
  • Operationen
  • Physio- und Ergotherapie
  • Prothesen und Schienen weitere Bewegungshilfen wie Krücken, Rollstühle oder Tricycles (Dreiräder mit Handkurbel)
  • Schul- und Berufsausbildung
  • Unterstützung bei der Existenzgründung
  • Ausbildung von Fachkräften
  • Aufbau von Kliniken

Im Jahr 2016 sind 285’000 Patientinnen und Patienten orthopädisch behandelt sowie 26’000 Gehilfen und 11’000 Rollstühle oder Tricycles abgegeben worden.

Frühzeitige Behandlung

Eine Ärztin wechselt bei einem Baby den Gips.
Beim Wechseln der Gipsverbände schlummert Noi selig. Seine Mutter ist froh: Bei ihrem Jungen werden die Klumpfüsse frühzeitig korrigiert, was ihn vor einer notvollen Zukunft bewahrt. Foto: CBM/Cheli.

Bei zahlreichen Betroffenen hätte deren Bewegungseinschränkung durch eine frühzeitige Behandlung abgewendet werden können: Früh erkannt kann beispielsweise ein Klumpfuss mit der Ponseti-Methode ohne chirurgischen Eingriff korrigiert werden. Wird er spät entdeckt, muss der Klumpfuss operiert werden. Ein Fokus der CBM ist es deshalb, Menschen in Entwicklungsgebieten für Krankheiten und deren Folgen zu sensibilisieren. Darüber hinaus sollen möglichst viele Menschen, die mit einer physischen Behinderung leben, identifiziert werden, um ihnen die Hilfe zu ermöglichen, die sie brauchen. Zu diesem Zweck bilden die Partnerorganisationen der CBM etwa Gemeindehelferinnen und -helfer aus, die regelmässig in entlegene Gebiete reisen, um dort Menschen aufzusuchen, sie aufzuklären und ihnen gegebenenfalls Unterstützung zukommen zu lassen.

In Laos zum Beispiel tragen die Jahre des Sensibilisierens Früchte: Geburtsspitäler und Hebammen überweisen heute mehr Babys mit Klumpfüssen ins Rehabilitationszentrum von Vientiane als jemals zuvor. Das ist entscheidend: Nur bei Säuglingen sind die Knochen und Gelenke noch so weich, dass sich ihre Füsse mittels Gipsverbänden sanft in die richtige Position drücken lassen. Bei Noi etwa begann die korrigierende Behandlung bereits als er sieben Monate alt war. Noi hat beste Chancen, einst wie andere Kinder zu Fuss zur Schule zu gehen und Fussball zu spielen!

Wie Sie helfen können

Schenken Sie Bewegungsfreiheit und unterstützen Sie Menschen mit körperlicher Behinderung.

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