Ein sicheres Umfeld für Kinder

Kinder mit Behinderungen sind besonders verletzlich. Um sie wirksam zu schützen, setzen die CBM und ihre lokalen Partner Richtlinien um.

Mehrere Kinder und ein Mann spielen mit einem grossen Tuch.
Kinder mit Behinderungen sind besonders gefährdet und bedürfen eines besonders wachsamen Schutzes. Die CBM und ihre lokalen Partner haben sich dazu verbindliche Verhaltensregeln gegeben.

Kinder brauchen Zuwendung und Geborgenheit. So können sie sich gut entwickeln und ihr Potential entfalten. Respekt ihnen gegenüber und Lob für ihre Fortschritte unterstützen ihr Heranwachsen zu einer eigenständigen und selbstbewussten Person, die sich den Herausforderungen des Lebens stellt.

1989 gab die Staatengemeinschaft mit der UN-Kinderrechtskonvention dem Wohl des Kindes und seiner persönlichen Entwicklung einen offiziellen Schutz. Dieses Recht auf ein sicheres Umfeld und das Kindswohl ist uns Richtschnur beim Gestalten unserer Projektarbeit. Kinder mit Behinderungen sind besonders schutzbedürftig: Sie laufen leider verstärkt Gefahr, Opfer von Missbrauch, Misshandlung oder Vernachlässigung zu werden. Den Schutz dieser Kinder hat die CBM fest im Blick.

Umfassender Kinderschutz

Mit unseren Partnern, welche die Projekte umsetzen, teilen die CBM den Geist der Zuwendung, der positiven Förderung und des Kinderschutzes. Darin wollen wir mit ihnen gleicher Meinung sein. Die CBM erwartet nicht nur von den Spezialschulen für Kinder mit Behinderungen, sondern auch von allen Partnern, die mit Kindern zu tun haben, die Richtlinie zum Kinderschutz zu befolgen, respektive sie ohne Verzug einzuführen.

In guter Partnerschaft bietet die CBM Hilfestellung im Umsetzen der Kinderschutz-Richtlinie. Zu ihr gehört unter anderem die Zwei-Erwachsenen-Regel: ein Kind soll sich alleine nie einer einzelnen erwachsenen Person ausgeliefert fühlen und zumindest sich jederzeit an eine zweite erwachsene Person wenden können. Somit darf zum Beispiel Einzelunterricht nicht isoliert und in ansonsten unbelegten Schulräumen stattfinden.

Verhaltenskodex bei der CBM Schweiz

Das Erlebnismobil der CBM mit einer Schulklasse davor.
Die verbindliche Kinderschutzrichtlinie der CBM Schweiz kommt vor allem auch bei Einsätzen mit dem CBM-Erlebnismobil zum Tragen.

Eine wichtige Kinderschutz-Vorkehrung ist auch, dass die Partnerinstitutionen das Vorleben und die Referenzen sich bewerbender Personen professionell abklären. Einer Meinung mit unseren Partnern zu sein bedeutet ausserdem, auch als CBM Schweiz eine verbindliche Kinderschutzrichtlinie zu haben. Alle unsere Mitarbeitenden unterzeichnen einen Code of Conduct (Verhaltenskodex).

Die Rechte und die Integrität der Kinder wollen wir überdies auch schützen, wenn wir über sie berichten. Die Kinder und ihre Betreuungspersonen werden um ihr Einverständnis gefragt, bevor ihre Geschichte und ihr Bild in unseren Informationen erscheinen. Erleben sie sich geborgen und respektiert, zeigen sie zumeist gerne, welche grossen Fortschritte sie haben machen können.


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