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Weltweit für und mit Menschen mit Behinderungen


Menschen mit Behinderungen zu ermächtigen und einzubeziehen, führt zu besseren Fortschritten für alle. Diese Inklusion hat die CBM auch 2018 intensiv gefördert. Ebenso zeigt der Jahresbericht die Arbeitsbereiche der CBM, ausgewählte Erfolge, und wie viele Menschen mit Behinderungen die CBM wie unterstützt hat.

Menschen mit Behinderungen gleichwertig einzubeziehen, verbessert die Lebensqualität sowohl der jeweiligen Familie als auch der Gemeinschaft insgesamt. Familien finden aus der Armut heraus, arme und verletzliche Menschen erhalten Zugang zu Gesundheit, Bildung und Arbeit. Auch im Jahr 2018 haben dies tausende Familien dank der Spenderinnen und Spender der CBM erfahren. 

Zweigleisiges Vorgehen lohnt sich

Am meisten Fortschritte für und mit Menschen mit Behinderungen wird durch ein zweigleisiges Vorgehen erreicht. Einerseits unterstützt die CBM Menschen mit Behinderungen ganzheitlich und befähigt sie, selbst für ihre Rechte sowie für ihre Teilhabe in der Gemeinschaft einzustehen (Empowerment). Andererseits engagiert sich die CBM bei Gemeinden, Behörden und anderen Organisationen dafür, sämtliche Lebensbereiche für Menschen mit Behinderungen zugänglich zu machen (Mainstreaming). So hat zum Beispiel die Regierung Perus die gesetzliche Benachteiligung von Menschen mit Behinderungen aufgehoben. 

Die CBM hilft umfassend

Ein Kind mit Zerebralparese aus Sambia schaut zu, wie eine Frau mit den Fingern ein Dreieck formt.
Der 5-jährige Bruce lebt mit Zerebralparese. In der Vorschule wird er gefördert, sodass er später in eine reguläre Schule eintreten kann.

Die CBM fördert ihre Klinikpartner, Menschen mit Augenkrankheiten auch in entlegenen Regionen gezielt aufzufinden, die Personen kostenlos oder zu erschwinglichen Preisen zu behandeln sowie Gebäude und Sensibilisierungskampagnen barrierefrei zu gestalten. Auch die medizinischen Fachkräfte werden für die Anliegen von Menschen mit Behinderungen trainiert. Dazu gehört etwa, dass sie verständlich und angepasst kommunizieren. Sei es mittels einfacher Sprache, Bildern und Symbolen oder Gebärden.

In Entwicklungsgebieten bleiben vier von fünf psychisch erkrankten Menschen ohne Behandlung. Die CBM Schweiz fördert die psychiatrische Grundversorgung in Burkina Faso und Nepal und ermöglicht Menschen mit psychischen Behinderungen damit ein würdevolles und selbstbestimmtes Leben.

Bei Massnahmen gegen Katastrophen gehen Menschen mit Behinderungen oft vergessen. Die CBM engagiert sich für eine inklusive Katastrophenvorsorge und Nothilfe, die Menschen mit Behinderungen vollständig einbezieht. Dazu hat die CBM zwei Apps entwickelt, sensibilisiert andere Organisationen und wirkt selbst als Vorbild.

Das CBM-Jahr 2018 in Zahlen

  • Die internationale CBM-Föderation unterstützte 525 Projekte in 55 Ländern und arbeitete mit 371 Partnern zusammen. So leistete die CBM Hilfe für 11,9 Millionen Menschen.
  • 10,5 Millionen Menschen wurden augenmedizinisch untersucht, davon 1,8 Millionen weiterbehandelt. Durchgeführt wurden 819’000 Augenoperationen (Grauer Star, Grüner Star, Trachom u.a.), davon 58’000 bei Kindern.
  • 287’000 Menschen mit körperlichen Behinderungen erhielten orthopädische oder eingliedernde Hilfe. Zusätzliche 159’000 Menschen wurden medizinisch untersucht.
  • 265’000 Menschen mit Hörbehinderungen erhielten ohrenmedizinische oder eingliedernde Hilfe. Zusätzlichen 398’000 Menschen wurde das Gehör untersucht.
  • In Äthiopien, Bangladesch, Indien, Indonesien, Kenia und auf den Philippinen erhielten insgesamt 132’000 Personen Nothilfe.

Grosser Dank den CBM-Spenderinnen und -Spendern

2018 vermochte die CBM-Föderation 63,4 Millionen Euro den Entwicklungsprojekten zuzuwenden. Davon trug die CBM Schweiz 9,1 Millionen Franken bei. Der Jahresertrag der CBM Schweiz belief sich 2018 auf 11,03 Mio. Franken und liegt damit unter den Einnahmen im Vorjahr (12,09 Mio. Franken). 83 Prozent ihrer Gesamtausgaben setzte die CBM Schweiz für die Projektarbeit ein. Davon entfielen 30,5 Prozent auf Projekte in Afrika, 36,5 Prozent auf Projekte in Asien, 27,3 Prozent auf Projekte in Lateinamerika sowie 5,7 Prozent auf weltweite Initiativen.

Wir danken unseren vielen privaten und institutionellen Spenderinnen und Spendern ganz herzlich für die Unterstützung und das Vertrauen!

Wertvolle Gratis-Leistungen

Dank der grosszügigen Unterstützung verschiedener Medienhäuser konnte 2018 eine nationale Werbekampagne mit Gratisspots in TV, Kino und Radio sowie mit Plakaten, Anzeigen und Bannern umgesetzt werden.

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