CBM-Partner stehen Modell

Die Hilfe für gefährdete und behinderte Menschen laufend zu verbessern, das erstrebten die CBM und ihre lokalen Partner auch 2016. Mit Erfolg, wofür zwei Partner sogar ausgezeichnet wurden. 

Mit grösstem Lob bedachten internationale Fachkräfte der Zero Project Conference in Wien das Zentrum Nhat Hong (Vietnam) sowie das gemeindenahe Programm Naman (Indien). Ersteres wurde für die Berufsausbildung und -integration ausgezeichnet, letzteres für das Fördern und den Einbezug von Menschen mit Behinderungen.

Sieben Schulmädchen aus Nepal stehen vor einer Hauswand. Das Mädchen in der Mitte stützt sich auf Krücken.
Sajana (Bildmitte) kann endlich die Schule besuchen.

CBM setzt Einbezug um

Die Menschen mit Behinderungen verbessern mit ihrem Erleben und ihren Erkenntnissen die Hilfe entscheidend. Daher sollen sie und ihre Selbstvertretungsgruppen auch am ganzen Entwicklungsprozess beteiligt werden – von der Planung bis zur Schlussevaluation eines Hilfsprojekts. Das verankert neu die Strategie der weltweiten CBM. Als Vorreiterin ermutigt die CBM dazu andere Organisationen, Werke und Akteure. Mit ersten Resultaten: «Zunehmend können die Menschen mit Behinderungen teilhaben», freut sich Hansjörg Baltensperger, Geschäftsleiter der CBM Schweiz. 

Pionierdienst Augenmedizin

2016 hat die CBM 638’000 Augenoperationen ermöglicht, zwei von drei davon am Grauen Star. Die weltweite CBM treibt die augenmedizinische Hilfe neu in sämtlichen Ländern voran, wo sie mindestens schwergewichtig tätig ist – die CBM Schweiz zusätzlich in Burkina Faso, Guatemala und Madagaskar. In Landesplanungen vernetzen sich die CBM-Projekte und andere lokale Institutionen: Dies eröffnet mehr Menschen mit Behinderungen den ungehinderten Zugang auch zur Augenmedizin! Die erste Augenklinik im Tiefland Perus nahm übrigens im Herbst 2016 ihre Arbeit auf, aufgebaut worden ist sie dank Schweizer Spenden. Ferner lernte in Uganda der Schweizer Augenchirurg Dr. Roman Eberhard die CBM-Fachkräfte kennen. An der Augenklinik Mengo stand der Oberarzt vom Universitätsspital Zürich monatelang für die CBM im Einsatz. «Die afrikanischen Kollegen besitzen eine überaus breitgefächerte Erfahrung», blickt Dr. Eberhard zurück. «Ich habe von ihnen mindestens ebenso profitiert wie sie von mir.»

Vergessenen beistehen

An sie denkt bislang kaum jemand, obwohl sie auch in den Armutsgebieten viele Millionen zählen: all jene Menschen mit psychischen Erkrankungen wie Depression oder Schizophrenie. Sauver le Reste, «Sauler», heisst darum ein CBM-gefördertes Programm in Burkina Faso, das sich um obdachlose Betroffene kümmert. Die Fachkräfte betreuen ambulant die von ihrem Familienumfeld meist verstossenen oder vernachlässigten Menschen. 74’000 Personen brachte die CBM psychiatrische Hilfe. 

Von Orthopädie bis Nothilfe

Auch im Jahr 2016 engagierte sich die CBM für Menschen mit sämtlichen Behinderungen. Sei es für Kinder mit Klumpfüssen, für schwer hörende und gehörlose Menschen oder in der Nothilfe. Rund 600’000 Menschen mit Behinderungen erhielten 2016 individuell zugeschnittene Förderung. Gegen eine Million Menschen sind orthopädisch oder ohrenmedizinisch behandelt worden. Über ihre Nothilfe hat die CBM gegen 100’000 mehrheitlich behinderte Menschen direkt erreicht. 

Umfang der Hilfe gewachsen

Die weltweite CBM konnte 2016 mit gut 70 Millionen Euro rund drei Millionen Euro zusätzlich in die Hilfsprojekte investieren im Vergleich zum Vorjahr. Nach CBM Deutschland (53 Prozent) und CBM Australien (16 Prozent) hat die CBM Schweiz mit etwas mehr als zehn Prozent den dritthöchsten Beitrag der neun massgeblichen Mitgliedsvereine beigesteuert. Der Gesamtertrag der CBM Schweiz lag im Jahr 2016 allerdings rund drei Prozent tiefer. Dennoch konnte die CBM Schweiz 87 Prozent der Gesamtausgaben für die Projektarbeit einsetzen. Davon entfielen 39 Prozent auf Afrika, 30 Prozent auf Asien und 22 Prozent auf Lateinamerika.

Der riesige Dank der Menschen mit Augenleiden und mit anderen Behinderungen gehört Ihnen, liebe Spenderin und lieber Spender! 

Wertvolle Gratis-Leistungen

Erneut setzten TV-Stationen und Verlage in der Schweiz unsere TV-Spots, Plakate und Inserate zumeist kostenlos ein. Darüber sind wir sehr froh und danken ganz herzlich. 

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