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Inklusive Augengesundheit

In Laos, Indien, Bolivien, Burkina Faso, Guatemala und auf Madagaskar fördert die CBM Schweiz inklusive augenmedizinische Hilfe. Dahin führen kombinierte Schritte.

Ein bunt bedruckter Bus in Pakistan.
Die üblichen Verkehrsmittel sind oft nur schwer oder gar nicht zugänglich.

Menschen mit Behinderungen haben das Recht auf ungehinderten Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen und damit auch zu augenmedizinischer Hilfe. Um dies zu gewährleisten, berät und fördert die CBM Schweiz ihre Partnerkliniken. Niemand soll – mit welcher Behinderung auch immer – zurückgelassen werden.

Erfordert sind Massnahmen zur Barrierefreiheit, Finanzierung, Einstellungsänderung, Ausbildung und in der Politik. In diesen Inklusionsprozess bindet die CBM die Menschen mit Behinderungen und ihre Selbstvertretungsorganisationen ein. Ebenfalls alle weiteren Akteure von Entwicklungs- und Hilfsorganisationen, Kirchen, Unternehmen, bis hin zu Behörden und Regierungen.

Barrieren beseitigen

Eine Klinik soll über Rampen sowie höhenverstellbare Betten und Behandlungstische verfügen. In ausreichender Breite vorhanden sein müssen Türrahmen, Lifte, Gänge, Wege und Zufahrten. Nötig sind ferner gute Beleuchtungen sowie akustische, tastbare, kontraststark geschriebene, symbolhafte und leicht verständliche Informationen. Gehörlose Menschen haben Anrecht auf Gebärdensprache. Zudem soll die medizinische Hilfe gut erreichbar sein, so über mobile Einsätze sowie zugängliche Verkehrsmittel und  -wege.

Einstellungen verändern und Wissen aufbauen

Auf einen Menschen mit Hör-, Seh-, geistiger oder psychischer Behinderung einzugehen, dessen Bedürfnisse und Wünsche zu berücksichtigen, gehört zur Grundausbildung des klinischen Personals. Menschen mit Behinderungen werden oft falsch eingeschätzt und diskriminiert. Wer gehörlos ist, dem wird rasche Auffassungsgabe abgesprochen, blinden Menschen die Geschicklichkeit, und allen die Mündigkeit. Entkräftet werden die Vorurteile durch Rollenvorbilder wie einen gehörlosen Handwerker oder eine blinde Hochschulabsolventin. Aufklärung benötigen auch die Menschen mit Behinderungen selbst: Zunächst über die eigenen Rechte, aber auch, Behinderung nicht als Strafe zu betrachten und eine ernste Erkrankung nicht als mit Hausmitteln heilbar.

Finanzierung

Die Familien von Menschen mit Behinderungen gehören meist zu den ärmsten Bevölkerungsgruppen. Fahrdienste, subventionierte Verkehrsmittel, vergünstigte Behandlungstarife und Fonds für arme Patientinnen und Patienten helfen entscheidend.

Politik

Gesetzgebende und Regierende müssen sich in die Pflicht nehmen lassen und die Rechte der Menschen mit Behinderungen umsetzen. Dazu gehört, alle ihre bürgerlichen Rechte anzuerkennen sowie für die nötigen Investitionen zu sorgen.

Inklusion nützt allen

Die umfassende Zugänglichkeit dient auch schwangeren Frauen, Müttern mit Säuglingen, Unfallopfern sowie betagten Menschen. Erkrankungen und Folgebehinderungen werden vermieden sowie Fähigkeiten ganzer Gemeinschaften bewahrt und freigesetzt.

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