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Ein sicheres Umfeld bieten

Ob Kinder oder Erwachsene: Wer mit einer Behinderung lebt, ist besonders verletzlich. Für einen wirksamen Schutz setzen die CBM und ihre lokalen Partner Richtlinien um.

Mehrere Kinder und ein Mann spielen mit einem grossen Tuch.
Menschen mit Behinderungen sind besonders gefährdet und bedürfen eines besonders wachsamen Schutzes. Die CBM und ihre lokalen Partner haben sich dazu verbindliche Verhaltensregeln gegeben.

Kinder brauchen Zuwendung und Geborgenheit. So können sie sich gut entwickeln und ihr Potenzial entfalten. Respekt ihnen gegenüber und Lob für ihre Fortschritte unterstützen ihr Heranwachsen zu einer eigenständigen und selbstbewussten Person, die sich den Herausforderungen des Lebens stellt.  

Mit dem Übereinkommen über die Rechte des Kindes von 1989 und mit dem Übereinkommen über die Rechte von Menschen mit Behinderungen 2006 gab die Staatengemeinschaft dem Wohl von Kindern und Menschen mit Behinderungen und ihrer persönlichen Entwicklung einen offiziellen Schutz. Das verbriefte Recht dieser Mädchen, Jungen, Frauen und Männer auf ein sicheres und förderliches Umfeld ist uns Richtschnur beim Gestalten unserer Projektarbeit.

Menschen mit Behinderungen sind auch im Erwachsenenalter besonders schutzbedürftig: Sie laufen leider verstärkt Gefahr, Opfer von Missbrauch, Misshandlung oder Vernachlässigung zu werden. Die CBM-Massnahmen schützen auch sie vor Herabsetzung, Entmündigung und Missbrauch. 

Umfassender Schutz für Menschen mit Behinderungen

Mit unseren Partnern, welche die Projekte umsetzen, teilt die CBM den Geist der Zuwendung, der positiven Förderung, der Ermächtigung und des Schutzes. Darin wollen wir übereinstimmen und gemeinsam handeln. Die CBM erwartet von allen Partnern, ihre Richtlinie zum Schutz der Kinder und Erwachsenen zu befolgen, respektive sie ohne Verzug einzuführen.

Partnerschaftlich bietet die CBM Hilfestellung im Umsetzen der Richtlinien. Dazu gehört insbesondere die Zwei-Erwachsenen-Regel: weder ein Kind noch eine verletzliche erwachsene Person sollen sich einer einzelnen erwachsenen Person ausgeliefert fühlen, sondern sich zumindest jederzeit an eine zweite erwachsene Person des Vertrauens wenden können. Somit darf zum Beispiel Einzelunterricht nicht isoliert und in ansonsten unbelegten Schulräumen stattfinden.

Die CBM verfügt über diverse Kommunikationskanäle, über die Mitarbeitende und Partner Verstösse anonym und sicher melden können. Diese Kanäle sind sämtlichen Mitarbeitenden und unserem Partnernetzwerk bekannt und werden streng überwacht. Wenn Vorfälle gemeldet werden, die gegen lokale oder internationale Gesetze verstossen, arbeitet die CBM eng mit den lokalen Behörden zusammen.  

Verhaltenskodex bei der CBM Schweiz

Das Erlebnismobil der CBM mit einer Schulklasse davor.
Die verbindliche Schutzrichtlinie der CBM Schweiz kommt vor allem auch bei Einsätzen mit dem CBM-Erlebnismobil zum Tragen.

Eine wichtige Schutzvorkehrung ist auch, dass die Partnerinstitutionen das Vorleben und die Referenzen sich bewerbender Personen professionell abklären. Einer Meinung mit unseren Partnern zu sein bedeutet ausserdem, zum Schutz der Kinder und Erwachsenen mit Behinderungen auch als CBM Schweiz eine verbindliche Richtlinie zu haben. Alle unsere Mitarbeitenden unterzeichnen einen Code of Conduct (Verhaltenskodex). 

Die Rechte und die Integrität von verletzlichen Kindern und Erwachsenen wollen wir überdies auch schützen, wenn wir über sie berichten. Kinder und Erwachsene mit Behinderungen und allfällige Betreuungspersonen werden um ihr Einverständnis gefragt, bevor wir ihre Geschichte in Text, Bild und Video zum Zweck der Veröffentlichung aufnehmen. Erleben sie sich geschützt und respektiert, zeigen sie zumeist gerne, welche Fortschritte sie haben erzielen können.

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