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Nach Wirbelsturm Idai: CBM leistet Nothilfe in Simbabwe

Der Zyklon Idai hat in Südostafrika schwere Verwüstungen hinterlassen. Rund 3 Millionen Menschen sind durch die Naturkatastrophe direkt betroffen. Die CBM Christoffel Blindenmission leistet Nothilfe in Simbabwe.

Frauen aus Simbabwe waschen an einem von Zyklon Idai verwüsteten Ort notdürftig ihre Kleider.
Die Menschen der verwüsteten Gebiete Zimbabwes versuchen, inmitten der Trümmer zum Alltag zurückzukehren.

Die internationale CBM-Föderation konzentriert ihre Nothilfe auf die stark betroffenen Provinzen Masvingo und Manicaland in Simbabwe. Als Soforthilfe wird die CBM mit ihrem lokalen Partner Jairos Jiri Association (JJA) dringend benötigte Nahrungsmittel und Güter des Grundbedarfs an betroffene Personen verteilen. Zudem erhalten Menschen mit Behinderungen und Verletzte Hilfsmittel wie Rollstühle oder Krücken, die infolge der Katastrophe beschädigt worden sind oder die sie nun aufgrund ihrer Verletzungen brauchen. Überdies vermittelt JJA auch physiotherapeutische und psychologische Hilfe. Insgesamt erreicht die CBM-Nothilfe 800 Haushalte mit Menschen mit Behinderungen und anderen verletzlichen Personen, beispielsweise Kleinkinder, schwangere Frauen oder ältere Menschen.

Parallel wird die CBM-Föderation zusammen mit ihrer Partnerorganisation in Simbabwe die Lage vor Ort analysieren, um weitere Nothilfemassnahmen zu initiieren. Mittelfristig werden Menschen mit Behinderungen im Anbau von Nahrungsmitteln unterstützt, um ihre Nahrungsmittelsicherheit zu gewährleisten und ihre Lebensgrundlagen neu aufzubauen. 

In Notsituationen wie dieser hilft die CBM allen Betroffenen, legt dabei aber einen besonderen Fokus auf die Hilfe für Menschen mit Behinderungen: Menschen mit einer Geh- oder Sehbehinderung können sich in überschwemmten Gebieten oder angesichts unterbrochener Verbindungen kaum fortbewegen oder zurechtfinden. Von der allgemeinen Nothilfe bleiben sie oft ausgeschlossen. Deshalb liegt ein Schwerpunkt der Arbeit von JJA und der CBM aktuell auch darin, andere Nothilfeorganisationen für die Anliegen von Menschen mit Behinderungen zu sensibilisieren.

Zwei Männer unterhalten sich mit einem anderen Mann, der in Simbabwe vom Zyklon Idai betroffen ist.
Fachpersonen des CBM-Nothilfeteams tauschen sich mit betroffenen Personen aus, um ihre Bedürfnisse aufzunehmen und sie gezielt unterstützen zu können.
Säcke mit verschiedenen Nahrungsmitteln liegen aufgereiht vor einem Auto der CBM.
Zur CBM-Nothilfe gehört unter anderem die Verteilung von Nahrungsmitteln.

Immenser Bedarf an Hilfe

Am 14. März traf der Zyklon Idai mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 210 Kilometern pro Stunde in Mosambik auf Land und hat besonders in der Grossstadt Beira grosse Schäden hinterlassen. Ebenfalls hart getroffen wurde auch Simbabwe, in das der Wirbelsturm neben Malawi weiterzog. Ganze Dörfer sind komplett zerstört. Das Gesamtausmass der Katastrophe ist nach wie vor unklar, weil noch nicht alle Katastrophengebiete zugänglich sind und das Kommunikationsnetz noch nicht intakt ist.

Befürchtet werden insgesamt mehr als 1'000 Tote. Hunderttausende sind ohne Obdach. Nach Einschätzung der UNO ist es eine der schlimmsten Naturkatastrophen auf der Südhalbkugel. Circa 3 Millionen Menschen sind ihr zufolge direkt vom Unglück betroffen. Ein besonders hohes Risiko ist das verschmutzte Wasser. Bereits sind über 1'000 Cholera-Fälle gemeldet.

Wie Sie helfen können

Unterstützen Sie die Opfer des Zyklons Idai noch heute mit einer Spende, die Zeit drängt. Vielen herzlichen Dank!



Falls für das Nothilfe-Projekt in Simbabwe mehr Geld eingeht als benötigt, werden wir es für ähnliche Nothilfe-Projekte einsetzen.

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