FAQ

Wie gewährleistet die CBM, dass die Spenden richtig verwendet werden?

Die CBM Schweiz wird regelmässig von der Revisionsgesellschaft PricewaterhouseCoopers sowie von der ZEWO (Schweizerische Zertifizierungsstelle für gemeinnützige Spenden sammelnde Organisationen) und der SEA (Ehrenkodex der Schweizerischen Evangelischen Allianz) überprüft. Zudem werden im Mehraugenprinzip sowohl die Projekte vor Ort als auch die Buchhaltung und Rechnungsführung der CBM Schweiz kontrolliert.

Wie viel von meiner Spende geht in die Projektarbeit der CBM?

Rund 87 Prozent Ihrer Spende fliessen in die Projektarbeit. 8 Prozent decken die Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit (inkl. Fundraising) ab, 4 Prozent den Verwaltungsaufwand und 1 Prozent betreffen Abschreibungen. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Tätigkeitsbericht.

Werden zweckbestimmte Spenden auch entsprechend verwendet?

Ja, die zweckbestimmten Spenden fliessen in jenen Bereich, welcher den jeweiligen gewünschten Dienst erbringt.

Wie kann ich in einem CBM-Projekt mitarbeiten?

Die CBM sucht hochspezialisierte, zum Beispiel augenmedizinische oder orthopädische, Fachkräfte. Diese sollten über Erfahrungen in Entwicklungsgebieten verfügen sowie über gute Sprachkenntnisse in Englisch, Französisch oder Spanisch. Ausgeschriebene Stellen finden Sie auf www.cbm.org. Für Praktika oder Freiwilligeneinsätze konsultieren Sie die Plattform www.cinfo.ch oder www.mission.ch

Wie viele Mitarbeiter zählt die CBM Schweiz?

Gut 17, mehrheitlich in Teilzeit angestellte Mitarbeitende. Sechs Fachkräfte bilden das Projektteam, das die Projekte beratend begleitet und kontrolliert. Ebenfalls sechs Personen zählt das Kommunikations- und Fundraisingteam. Das Buchhaltungs- und Administrationsteam besteht aus vier Personen. Die Leiter dieser Teams bilden zusammen mit dem Geschäftsführer die Geschäftsleitung. Näheres finden Sie hier.

Hat die CBM Projekte in der Schweiz?

Einzig das CBM-Erlebnismobil. Mit diesem fahrbaren Tastgang sensibilisieren wir die Öffentlichkeit, vor allem Schulklassen und Kirchgemeinden, für die Situation blinder und anders behinderten Menschen in Entwicklungsregionen. Das Mobil hilft dadurch mit, dass die CBM-Arbeit in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Oft berichten Lokalmedien über die CBM und das Erlebnismobil.

Benötigt die CBM noch gebrauchte Brillen?

Nein, einzig neuwertige Brillen aus Lagerbeständen. Gebrauchtbrillen dagegen weisen oft mikroskopische Schwächen aus, die sich in heissen, staubigen oder tropischen Gegenden rasch verstärken. Oft gibt es für die Gebrauchtbrillen kaum mehr Ersatzteile. Ausserdem ist das Aussortieren hier und das Einordnen dort aufwändig und der Transport teuer. Die Herstellung und das Anpassen einer neuen Korrekturbrille kostet in den Entwicklungsgebieten im Schnitt nur rund zehn Franken.

Weshalb erblinden auch Kinder am Grauen Star?

Zum einen durch Vererbung, so wie es auch in Europa vorkommt. In den Entwicklungsgebieten allerdings wird er auch durch Infektionen oder Mangelernährung in der Schwangerschaft verursacht und durch Stichunfälle, die sich vor allem wegen der stacheligen Pflanzen vermehrt ereignen.

Weshalb macht die CBM Werbung und sucht immer wieder neue Spender?

Insbesondere aus Altersgründen verliert die CBM Schweiz jedes Jahr zahlreiche spendende Personen. Um die Wirksamkeit der Projekthilfe mindestens aufrechthalten zu können, müssen diese Austritte ersetzt werden. Deshalb wirbt die CBM jedes Jahr um neue Spendende. Dies tut sie so effizient wie möglich. Viele Verlage und Zeitschriften unterstützen die CBM mit Gratis-Inseraten, Gratisplakaten und kostenfreien TV-Spots.

Geben Sie meine Adresse an Dritte weiter?

Nein, wir geben weder Ihre Adresse noch sonstige Informationen weiter, die Sie uns anvertraut haben.

Kann ich selbst bestimmen, welche Post ich von der CBM möchte?

Ja! Geben Sie uns einfach an, wie oft Sie von uns Post möchten. Zudem können Sie genau bestimmen, welche Publikationen Ihnen willkommen sind. Zur Wahl stehen unser Spendermagazin «blickKontakt» (maximal 5 Ausgaben), der Tätigkeitsbericht im Juli, der Kinderkalender im Oktober, die Spendenbescheinigung im Januar sowie die Frühlings-, Sommer-, August- und die Weihnachtsbroschüre. Ebenfalls angeben können Sie uns, ob Sie auf den Dankbrief nach Ihrer jeweiligen Spende lieber verzichten.

Ich kenne im Land X eine Person, die dringend behandelt werden muss.

Wenn die CBM in dieser Region Projekte fördert, können wir Ihnen allenfalls eine passende Klinik angeben. Die CBM unterstützt die Kliniken, damit sie auch die Menschen aus der armen Bevölkerung behandeln kann. Hingegen gibt sie kein Geld an einzelne Familien.

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