«Wir müssen die Augenoperation versuchen.»

In Simbabwe leben viele Menschen in Armut. Informationen über Augenerkrankungen fehlen. Maggie Andrea hatte grosse Angst vor der Operation. Es gibt viele Gerüchte über gefährliche Operationen. Sie brauchte deshalb gutes Zureden von Fachleuten und ihrem Mann Joseph. 

Ein Leben im Schatten

Fest richtete Maggie Andrea den Blick dorthin, wo sie im verschwommenen Schatten ein Gesicht vermutete. «Ich kann dich sehen», behauptete sie. Doch alle wussten, die 74-jährige Grossmutter schwindelte. Seit Jahren erkannte sie ihre Kinder, Enkel und sogar ihren Mann Joseph nur noch am Klang ihrer Stimmen.

Die Angst vor der Operation

Maggie Andrea versuchte der Augenoperation auszuweichen, denn am Vorabend des geplanten Eingriffs plagte sie grosse Furcht. Eine Mitarbeiterin des CBM-geförderten Blindenverbandes besuchte sie erneut – und versuchte, ihr Mut zu machen. Gerüchte über gefährliche Operationen halten sich hartnäckig in Simbabwe. Viele vermeiden deshalb notwendige Behandlungen.

«Maggie, meine Liebe. Wir müssen es versuchen.»

Ihr Mann Joseph sprach immer wieder beruhigend auf sie ein. Er wollte, dass seine Frau wieder am Leben teilhaben kann. «Diese Leute können dir helfen», sagte er sanft. Drei Wochen zuvor hatten Maggies Enkelinnen erzählt, dass in einer grossen Klinik kostenlose Untersuchungen durchgeführt würden – ein Angebot, das vielen Menschen neuen Mut schenkt.

Der Weg in die Klinik

Dank dem mobilen Augenteam wurde Maggie an die Klinik verwiesen. Vor der überfüllten Klinik wartete Maggie gemeinsam mit Joseph. Eine Pflegerin bat das ältere Paar sofort hinein. Schnell wurde klar: Der Graue Star an beiden Augen ist gut korrigierbar, die trübe Linse wird durch eine künstliche ersetzt. In Armut lebende Menschen müssen nichts bezahlen.

Die Welt erwacht in Farben

Nur je zehn Minuten dauerte der schmerzfreie Eingriff. Am nächsten Tag wurde der Verband entfernt – und Maggie konnte wieder sehen. «Das ist wunderbar!», strahlte sie.

«Bisher sah ich dich nur als verschwommenen Fleck», sagte sie zur Frau des Blindenverbandes. «Aber jetzt sehe ich dich tatsächlich – das ist wunderbar!» Auf dem Heimweg staunte Maggie über Farben, Formen, Bewegungen. «Joseph, schau diesen Vogel – so blau!» Alles war plötzlich wieder klar.

Hürden in der Augenmedizin in Simbabwe – ein Land voller Herausforderungen

Simbabwe zählt 17,2 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner. 140 000 davon sind blind – 65 000 wegen des Grauen Stars. Etwa 80 Prozent der Erblindungen wären vermeidbar.

Warum so viele unbehandelt bleiben

  • Zu wenig Fachpersonal und Kliniken
  • Fehlende medizinische Aufklärung
  • Hohe Kosten für Fahrt, Unterkunft, Behandlung
  • Weite Distanzen, schlechte Strassen, kaum Transportmöglichkeiten

Wie die CBM hilft

Durch Schulungen von Fachpersonen, mobile Untersuchungsteams und medizinische Ausrüstung baut die CBM diese Barrieren ab – und ermöglicht Menschen wie Maggie Andrea ein neues Leben mit Aussicht.

Wie Sie helfen können.

Grauer-Star-Operation für Erwachsene

Die grosse Mehrheit der am Grauen Star erblindeten Personen lebt in Armut und kann sich die rettende Operation nicht leisten. Schon durch eine 15-minütige Operation können betroffene Menschen wieder sehen. Schenken Sie Augenlicht und bewahren Sie Menschen dadurch vor lebenslanger Blindheit.

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Freude schenken mit einer Augenlicht-Patenschaft

Mit einer Augenlicht-Patenschaft finanzieren Sie regelmässig medizinische Behandlungen und Sehhilfen in den ärmsten Gebieten der Welt. Damit ermöglichen Sie ein selbständiges Leben und neue Chancen für die Zukunft.

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