Inklusive Nothilfe nach Taifunen in Indonesien und auf den Philippinen

Die Inselgruppen Bicol und Cebu auf den Philippinen wurden im November 2025 von Taifunen schwer getroffen. Ende November verwüsteten in der Folge Sturzfluten und Erd­rutsche den Norden Sumatras in Indone­sien. Insgesamt 2596 Haushalte haben Nothilfe von der CBM erhalten. Unter ihnen 578 Familien von Menschen mit Behinderungen.

Was ist passiert?

Auf den Inselgruppen verloren jeweils hunderttausende Menschen ihr Zuhause. Die Zerstörungen von Infrastruktur und Landwirtschaftsflächen war enorm. Die Taifune zerstörte Märke. Viel Menschen hatten keinen Zugang mehr zu Trinkwasser, Hygiene-Artikel und Notunterkünften.

Menschen mit Behinderungen sind umso stärker von diesen schrecklichen Naturkatastrophen betroffen, insbesondere, wenn sie in schwer zugänglichen Gebieten leben. Die Verwüstungen führen zu unüberwindbaren Barrieren. Aber auch Haushalte mit älteren Personen brauchten schnelle Nothilfe.

Wie hilft die CBM?

Es gab ein breites Nothilfe-Programm von Ländern und Organisationen, bei dem auch die CBM Schweiz mithalf. Dank der Unterstützung unserer Partnerorganisationen konnten wir vielen Haushalten insbesondere mit Menschen mit Behinderungen helfen.

Besonders verletzliche Familien erhielten Nothilfegeld von der CBM. Mit diesem Geld können sie sofort Nahrung, Medizin und Transportkosten bezahlen.

Philippinen

  • Nothilfe Geld für 1635 Haushalte
  • Zusätzliche Hilfe für 407 Menschen mit Behinderungen.

Indonesien

  • Nothilfe Geld für 961 Haushalte
  • Zusätzliche Hilfe für 171 Menschen mit Behinderungen.

Medizinische Grundversorgung und Psychologische Erste Hilfe

In beiden Katastrophengebieten bekamen ferner hunderte Menschen, die das schlimme Erlebte allein nicht verarbeiten konnten, Psychologische Erste Hilfe.

In Indonesien versah die CBM ausserdem drei lokale Gesundheitszentren mit Medikamenten und Ausrüstung. Dadurch konnten diese Zentren die medizinische Grundversorgung sicherstellen. Menschen mit Behinderungen wurden ferner mit Hilfsmitteln ausgerüstet, unter anderem mit Rollstühlen, Rollatoren, Weissen Stöcken und Hörgeräten.

Kontrolle der Hilfsmassnahmen

Auf den Philippinen bot die CBM den Menschen eine vertrauliche Rückmeldestelle, bei der sie die CBM-Nothilfe offen beurteilen konnten. Sie betonten, die Hilfe sei einwandfrei abgelaufen, die Fachkräfte seien immer gut erreichbar gewesen sowie Menschen mit Behinderungen und andere gefährdete Personen seien einbezogen worden.

Mitarbeiter der CBM führen ein Interview mit einer Frau durch, welche Nothilfe erhalten hat. So wird sichergestellt, dass die Hilfe wirkungsvoll und nachhaltig ist.
Mitarbeiter der CBM führen ein Interview mit einer Frau durch, welche Nothilfe erhalten hat. So wird sichergestellt, dass die Hilfe wirkungsvoll und nachhaltig ist.
Das Haus von Tengku Jaelani – ein älterer, blinder Mann.
Überschwemmungen in der indonesischen Provinz Aceh (November 2025)
In dieser Gemeinde werden noch immer 22 Menschen vermisst; man geht davon aus, dass sie unter den Trümmern in Barangay Cabadiangan, Compostela, Cebu, Philippinen, begraben sind (2025).
Elena und Gavino stehen neben ihrem Notzelt. Ihr Haus war durch den Taifun auf den Philippinen im November 2025 vollkommen zerstört.
Informationsveranstaltung zur Vorbereitung auf das Geldtransferprogramm mit den Projektempfängern (Philippinen, 2025).
Tengku Jaelani, ein älterer Mann und blind, mit seiner Frau. Er hat Nothilfegelder und zusätzliche Unterstützung erhalten.
Eine Projektteilnehmerin zählt das Bargeld, das sie nach der Auszahlung der Nothilfe am 3. Dezember 2025 auf den Philippinen erhalten hat.

Inhalt teilen

Logo CBM Christoffel Blindenmission, zur Startseite