Nothilfe für die Opfer des Wirbelsturms Gezani in Madagaskar
Ein verheerender Zyklon Gezani hat am 15. Februar 2026 in Madagaskar Hunderttausende Menschen in eine akute Notlage gestürzt. Häuser wurden zerstört, Schulen geschlossen, Familien haben alles verloren. Gemeinsam mit lokalen Partnern leistet die CBM schnelle, inklusive Nothilfe – und stellt sicher, dass besonders verletzliche Menschen, wie Menschen mit Behinderungen humanitäre Hilfe erhalten.
Was ist passiert?
Am 15. Februar 2026 traf der Zyklon Gezani als starker tropischer Sturm (Kategorie 3) auf die Region Antsinanana. Besonders betroffen waren die Distrikte Toamasina I, Toamasina II und Ambatondrazaka.
Insgesamt litten rund 386'000 Menschen unter den Folgen des Zyklons. Mehr als 8'800 Menschen verloren ihr Zuhause. Es gab 52 Tote, 9 Vermisste und über 800 Verletzte.
Die Schäden sind erheblich:
Über 22'000 Häuser wurden überflutet
Mehr als 37'000 Häuser wurden beschädigt
Rund 23'500 Häuser wurden komplett zerstört
Auch Schulen sind betroffen:
91 Schulen mit 621 Klassenzimmern wurden beschädigt. Dadurch konnten über 41'000 Kinder vorübergehend nicht zur Schule gehen.
Was brauchen die Menschen am dringensten:
Unterkunft: Hilfe für Familien mit beschädigten Häusern
Grundbedürfnisse: Das Nötigste für betroffene Haushalt wie Lebensmittel oder Hygienartikel.
Schutz: Hilfe für besonders gefährdete Gruppen, insbesondere Menschen mit Behinderungen.
Wasser: Schneller Zugang zu sauberem Trinkwasser sichern
Wie hilft die CBM?
CBM Global und seine Partner sind in der Region Atsinanana gut aufgestellt. Sie arbeiten dort schon lange mit inklusiven Programmen in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Arbeit und Unterstützung für Menschen mit Behinderungen.
Aktivitäten:
Die CBM setzt sich für barrierefreie Hilfe ein und stellt sicher, dass Menschen mit Behinderungen in Entscheidungen einbezogen werden.
Inklusive und schnelle Bedarfsermittlung: Eine schnelle, inklusive Analyse ermittelt die dringendsten Bedürfnisse. Menschen mit Behinderungen werden gezielt einbezogen.
Auswahl der Begünstigten und Aufnahme der Rückmeldungen aus den Gemeinden: Besonders betroffene Haushalte werden gemeinsam mit Gemeinden ausgewählt. Zugänge zu humanitärer Hilfe und Barrieren werden früh erkannt.
Bargeldhilfe: Märkte werden geprüft. Danach erfolgt Bargeldhilfe in drei Phasen – Haushalte mit Menschen mit Behinderungen erhalten zusätzliche Mittel.
Psychosoziale Unterstützung: Aufklärung, psychologische Erste Hilfe, Selbsthilfegruppen und individuelle Betreuung für die am stärksten Betroffenen.

Inhalt teilen
Inhalt drucken
Seite drucken