Berner helfen blinden und augenkranken Menschen
22. Juli 2026
Die Bernerinnen und Berner zeigen Solidarität mit blinden und augenkranken Menschen in Armutsgebieten. 2025 spendeten sie 373'957 Franken für die Augenarbeit der CBM Christoffel Blindenmission. Dies entspricht 7'479 Operationen am Grauen Star.
Die Einwohnerinnen und Einwohner des Kantons Bern spendeten der CBM Christoffel Blindenmission im vergangenen Jahr gesamthaft 780'110 Franken. Davon flossen 373'957 Franken in die Augenarbeit der CBM. Dieser Betrag entspricht 7'479 Grauer-Star-Operationen, die komplett und teilweise erblindeten Menschen in Armutsgebieten die Sehkraft zurückgebracht haben.
Grauer Star häufigster Grund für Blindheit
Obwohl behandelbar, ist der Graue Star die global häufigste Ursache für Blindheit. Rund 17 Millionen der 43 Millionen blinden Menschen weltweit haben deswegen ihr Augenlicht verloren. Beim Grauen Star trübt sich die Augenlinse langsam ein, bis die betroffene Person schliesslich erblindet. Die betroffenen Personen leben vor allem in den Armutsgebieten Afrikas, Asiens und Lateinamerikas. Der Graue Star tritt primär im Alter auf, allerdings erkranken besonders in Armutsgebieten auch Kinder daran. Ursachen dafür können Mangelernährung oder Vererbung sein.
In den CBM-Projektländern kostet eine Grauer-Star-Operation durchschnittlich 50 Franken. Diese Kosten übersteigen die finanziellen Möglichkeiten der in Armut lebenden Personen jedoch in der Regel um ein Vielfaches. Ein weiterer Grund für die hohe Anzahl an Erblindungen durch den Grauen Star ist der grosse Mangel an Augenchirurginnen und -chirurgen in Armutsregionen.
Im letzten Jahr ermöglichte die internationale CBM-Föderation dank Spenden 91'200 Grauer-Star-Operationen. Insgesamt erhielten im Jahr 2025 rund 1,47 Millionen Menschen augenmedizinische oder -optische Leistungen.
Neue Hoffnung für eine ganze Familie
Dank CBM-Spenden haben auch Chanas (5), Buddha (9) und deren Mutter Goma Bista (27) ihr Augenlicht wiedererlangt. Beide Jungen verloren bereits früh ihr Augenlicht. Als auch der Mutter der Verlust der Sehkraft drohte, wuchs ihre Sorge um die Zukunft ihrer Söhne noch stärker: «Was soll aus meinen Kindern werden? Sie sind rund um die Uhr auf Hilfe angewiesen.» Lange wusste Goma Bista nicht, dass die Ursache ihrer Blindheit und jener ihrer Söhne behandelbar ist.
Auf einen Tipp aus ihrem Umfeld hin reist Goma Bista gemeinsam mit ihren Söhnen Buddha und Chanas sowie ihrem Bruder in die von der CBM unterstützte Augenklinik in Biratnagar. Der Augenarzt diagnostiziert bei allen drei einen beidseitigen Grauen Star. Kurze Zeit später werden alle drei am ersten Auge operiert, der Eingriff am zweiten folgt einige Wochen später. «Dieser Moment bedeutet mir alles», sagt Goma Bista nach dem Eingriff überwältigt. Ihre Angst um die Zukunft ihrer Söhne ist der Hoffnung auf ein selbstbestimmtes Leben gewichen.
Die CBM dankt allen Spenderinnen und Spendern im Kanton Bern herzlich für ihre grosszügige und wirkungsvolle Unterstützung im vergangenen Jahr.
Hinweis: Diese Medienmitteilung wurde an Medien verschiedener Schweizer Städte, Kantone und Regionen versendet. Die hier abgebildete Mitteilung ist lediglich ein Beispiel.
Über die CBM
Die CBM Christoffel Blindenmission ist eine international tätige, christliche Entwicklungsorganisation und fördert Menschen mit Behinderungen in Ländern des Globalen Südens. Sie leistet Entwicklungszusammenarbeit sowie humanitäre Hilfe und ermöglicht, dass Behinderungen vorgebeugt sowie Menschen mit Behinderungen medizinisch betreut und inklusiv gefördert werden. Ihr Ziel ist eine inklusive Gesellschaft, in der niemand zurückgelassen wird und Menschen mit Behinderungen eine verbesserte Lebensqualität haben. Die CBM Schweiz führt das Zewo-Gütesiegel und ist Partnerorganisation der Glückskette.
Kontakt
Michael Schlickenrieder
Leiter Kommunikation
Tel. 044 275 21 65 / 079 540 80 20
michael.schlickenrieder@cbmswiss.ch

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