Jahresbericht 2025:
Dank Ihnen über 2,4 Millionen Leben verändert

1,3 Milliarden Menschen leben weltweit mit einer Behinderung – 80 Prozent davon in Armutsgebieten. Die CBM Schweiz und ihre Partnerorganisationen haben vielen Menschen das Augenlicht, ein Einkommen oder den Zugang zu Bildung ermöglicht. Lesen Sie mehr über die wirkungsvollen Zahlen, die wir 2025 als gesamte Föderation CBM global und als Länderorganisation CBM Schweiz erreicht haben. 

Mit Ihrer Hilfe können Menschen mit Augenerkrankungen und mit Behinderungen ein erfülltes Leben führen. Herzlichen Dank!

Ursula Simon

Präsidentin CBM Schweiz


Höhepunkte aus den CBM-Projekten im 2025

Mehr als 2,41 Millionen Menschen konnte die CBM-Föderation im letzten Jahr helfen. Um nur zwei eindrückliche Zahlen zu nennen: Durch CBM global bekamen 1,47 Millionen Menschen eine Augenbehandlungen und rund 50'500 Menschen erhiehlten Zugang zu humanitärer Hilfe. Zu diesen Erfolgszahlen trägt die CBM Schweiz ganz wesentlich bei: 

Lesen Sie mehr über unser Wirken im 2025:

«Keine andere Organisation hat nach mir gesehen»,

sagt Khadija Begum, die ihr Häuschen bei einem Sturm verlor. Sie lebt mit Sehbehinderung und Rückenproblemen. Dank CBM‑Spendenkonnte sie es wieder aufbauen.

Khadija Begum, 69 Jahre, Bangladesch

 

Projekte der CBM Schweiz weltweit

Dank treuen Spenderinnen und Spendern führte die CBM Schweiz 76 Projekte in 13 Ländern durch.

 

Mittelverwendung nach Kontinent

Mittelverwendung nach Schwerpunkten

Das CBM-Jahr 2025 in Zahlen

Die Föderation der CBM-Vereine Australien, Grossbritannien, Irland, Neuseeland und der Schweiz unterstützte 116 Partnerorganisationen in 49 Ländern. So verbesserte sie das Leben von 2,41 Millionen Menschen.

Augengesundheit für 1,47 Millionen Menschen

erhielten augenmedizinische oder -optische Leistungen.

Durchgeführt wurden 91’200 Operationen am Grauen Star, davon 2’696 bei Kindern.

Psychische Gesundheit für 29’200 Menschen  

erhielten psychologischpsychiatrische Leistungen, unter ihnen 3’873 Kinder.

 

Humanitäre Hilfe für 50’500 Menschen

Menschen – darunter 17’200 Personen mit Behinderungen – erhielten Zugang zu humanitärer Hilfe, unter anderem zu Geldüberweisungen oder Nothilfepaketen.

Existenzsicherung für 64’100 Menschen 

Menschen erhielten Unterstützung beim Aufbau ihres Lebensunterhalts sowie beim Zugang zu Finanzdienstleistungen oder Sozialschutzsystemen.

 

Leistungsbericht: Wie viel von ihrem Spendenfranken fliesst in die CBM-Projekte?

Im Jahr 2025 betrug das Total der Einnahmen 13,2 Millionen Franken. Die Einnahmen aus privaten Spenden betrugen 5,4 Millionen Franken. Die Beiträge der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA)  betrugen 3,62 Millionen Franken. Das Engagement der Spendenden der CBM Schweiz bildet die Basis für den DEZA-Beitrag. Weitere Mittel von rund 1,3 Millionen Franken konnte die CBM dank privaten Institutionen einsetzen.

Von 100 Spendenfranken flossen 80.60 Franken in die Projekte für Menschen mit Behinderungen in Armutsgebieten. 

Die CBM Schweiz erstellt ihre Jahresrechnung nach Swiss GAAP FER 21 und dem schweizerischen Obligationenrecht. Die Kostenstruktur basiert auf der Zewo-Methode. Die Von Graffenried AG Treuhand hat die Buchführung und Jahresrechnung geprüft. 

 

«Ob sich eine Person mit Behinderung entfalten kann, zeigt sich an verbesserten Lebensbedingungen, eigenem Einkommen, Selbstbestimmung und sozialer Einbindung. Genau das fördern wir.»

Mireille Sanou, Projektleiterin Existenzsicherung bei der CBM-Partnerorganisation OCADES, Burkina Faso

Augengesundheit: 
Vor Blindheit bewahren, Sehkraft zurückbringen

43 Millionen Menschen weltweit sind blind, 90 % davon in Armutsgebieten. Bei acht von zehn wäre der Sehverlust vermeidbar gewesen. 

  • mit 135’000 Augenoperationen in unterstützten Kliniken, davon 84’600 am Grauen Star.
  • Insgesamg 1,08 Millionen Menschen erhielten augenmedizinische oder -optische Leistungen.

Psychische Gesundheit: 
Fachgerechte Behandlung ermöglichen

Vier von fünf Menschen mit psychischen Behinderungen haben in Armutsgebieten keinen Zugang zu professioneller Unterstützung.

  • 11’800 Menschen wurden psychologisch-psychiatrisch behandelt.
  • Bolivien entwickelte gemeinsam mit Betroffenen einen nationalen Plan für gemeindenahe psychische Gesundheit.

Humanitäre Hilfe: 
Menschen mit Behinderungen nicht vergessen

Naturkatastrophen häufen sich infolge des Klimawandels. Menschen mit Behinderungen sind dabei besonders gefährdet und werden in der humanitären Hilfe oft übersehen. 28’400 Personen erhielten Zugang zu humanitärer Hilfe, darunter 8’313 mit Behinderungen, zum Beispiel: 

  • Region Turkana, Kenia: 2’948 Menschen erschlossen neue Einkommensquellen.
  • Nach Wirbelstürmen: 2’354 Personen auf den Philippinen und 6’007 auf Madagaskar erhielten Nothilfe.

Inklusive Bildung: 
Damit Talente nicht ungenutzt bleiben

Rund die Hälfte der etwa 50 Millionen Kinder mit Behinderungen in Armutsgebieten kann keine Schule besuchen.

  • 2’694 Kinder erhielten Zugang zu Schulbildung, 2’227 Lehrpersonen wurden weitergebildet.
  • Madagaskar: 1’289 Kinder mit Behinderungen besuchten 82 CBM-geförderte inklusive Schulen.

Existenzsicherung:
Fachgerechte Behandlung ermöglichen

Vier von fünf Menschen mit psychischen Behinderungen haben in Armutsgebieten keinen Zugang zu professioneller Unterstützung.

  • 11’800 Menschen wurden psychologisch-psychiatrisch behandelt.
  • Bolivien entwickelte gemeinsam mit Betroffenen einen nationalen Plan für gemeindenahe psychische Gesundheit.

Inklusion:
Gleichberechtigt teilhaben

Menschen mit Behinderungen erhalten in Armutsgebieten oft nur das Allernötigste und werden isoliert – Ausgrenzung, die Armut weiter verstärkt.

  • 7’879 Menschen mit Behinderungen organisierten sich in Selbsthilfegruppen.
  • Bolivien erklärte die Gebärdensprache zur offiziellen Landessprache.

«Weil sie arm sind, warten viele mit Behandlungen, bis es nicht mehr geht. Bei Erkrankungen wie dem Grünen Star ist es dann zu spät. Sehr wichtig sind daher Aufklärung, mobile Sprechstunden und Vorsorgeuntersuchungen.»

Dr. Ute Dibb-Wiehler, Augenchirurgin an der CBM-geförderten Klinik Norton, Simbabwe

 

Das CBM-Engagement

Die CBM engagiert sich, damit die Entwicklungszusammenarbeit und humanitäre Hilfe inklusiv werden. Sie bietet fachliche Fortbildung und Beratung für andere Organisationen an. Mit dem Erlebnismobil besucht die CBM auch Schulen und Gemeinden. 

Politisches Engagement und Beratung: 
Ihre Spende führt zu einer nachhaltigen Veränderung. 

Mit eigenen Projekten erreicht die CBM nur einen Teil der rund einer Milliarde Menschen mit Behinderungen in Armutsgebieten. Deshalb überzeugt sie Regierungen und berät andere Organisationen, ihre Projekte inklusiv zu gestalten.

  • Zivilgesellschaftliche und staatliche Akteure für Inklusion sensibilisieren
  • Fachkräfte beraten und schulen, Umsetzungspläne erstellen
  • Menschen mit Behinderungen zu Disability Champions ermächtigen

Erlebnismobil: 
Sensibilisierung für Menschen mit Behinderungen in der Schweiz

Wie orientieren sich blinde Menschen? Wo sind sie allenfalls froh um Assistenz? Erkenntnisse dazu ermöglicht das Erlebnismobil: Mit einer Brille, die den Grauen Star im Endstadium simuliert, ertastet man
einen Gang samt Objekten. 

  • 2025 besuchte das Erlebnismobil an insgesamt 72 Einsatztagen 141 Klassen an 44 Schulen, 11 Kirchgemeinden sowie 3 öffentliche Anlässe.
  • Insgesamt 3’717 Kinder undJugendliche sowie 385 Erwachsene wurden für die alltäglichen Herausforderungenblinder Menschen sensibilisiert.

Herzlichen Dank!

Wir danken unseren vielen privaten und institutionellen Spenderinnen und Spendern ganz herzlich für die Unterstützung und das Vertrauen! 

Erfahren Sie mehr über unsere institutionellen Netzwerk-Partner:  

 

Diese Erfolgsgeschichten haben Sie im 2025 möglich gemacht! 

 

Dylan Mamani im Gewächshaus seiner Mutter. Der autistische Jung schaut in die Kamara und hält einen Daumen in die Höhe.

Dylans Zukunft blüht im Gewächshaus auf.

Dylan hat Autismus. Die Eltern waren in grosser Sorge uns suchten Hilfe. Heute kann die Famlie dank Einkommensförderung ihren Sohn betreuen.

Auf dem Bild sieht man Khammai wie er zwei Ziegen füttert.

Die Wende beginnt mit drei Ziegen

Wegen einer körperlichen Behinderung hatte Khammai wenig Hoffnung. Dank einer Starthilfe der CBM hat sich sein Leben völlig gewandelt.

Ranto steht mit seiner Grossmutter am Eingang ihrer Tür. Sie hält schützend den Arm um ihn.

Ein Platz in der Schule für Ranto

Ein Kind unterrichten, das mit Behinderung lebt? Die meisten Schulen lehnen ab. Seit vier Jahren aber besucht Ranto eine inklusive Schule der…

Inhalt teilen

Logo CBM Christoffel Blindenmission, zur Startseite